Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1685854
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1690342
Zweite 
Periode. 
403 
und das schlichtere Motiv führt zu mancher Darstellung, die, wenigstens 
in den allgemeinen Intentionen, das Gepräge glücklicher Naivetät hat. 
(So u. A. bei einem Siegel der Königin Rieheza von Polen, an einer im 
Preuss. Staatsarchiv zu Berlin beiindlichen Urkunde vom. Jahr 1054). 
Eine merkwürdige Arbeit ist das Siegel einer Pfalzgräiin Adelheit, Ge- 
mahlin des im Jahr 1095 verstorbenen Pfalzgrafen Heinrich von See, mit 
dem Brustbilde der Dame in matronenhaftem Oostüm. Bei einfach derber 
Behandlung, bei mangelhaftem Körperverhältniss und mangelhafter Be- 
obachtung der (in Werken der Stempelschneidekunst nicht ganz leicht 
  
  
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Siegel der Pfalzgräün Adelheit. (Nach dem Gipsabgirss.) 
durchzuführenden) Reliefhöhen hat dies Stück einen Charakter künst- 
lerischer Grösse, der dasselbe schon wie einen Vorläufer jener ausgezeich- 
neten Portraitmedaillons der italienischen Kunst, welche mit dem 15. Jahr- 
hundert beginnen, erscheinen lässt. Für die sculptorische Richtung der 
Zeit ist hiemit ein sehr charakteristischer Beleg gegeben. 1  
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 die Sculptur des 11. Jahrhunderts ausserhalb Deutschlands ist 
Weniges namhaft zu machen. 
In Frankreich i_st kaum Andres zu nennen, als die Säulenkapitäle 
' Ich verdanke die 
berg zu Berlin. 
Siegel Hrn. 
obengenannten 
Kenntniss beider 
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