Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1685854
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1690216
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Die Kunst des romanischen Styles. 
Ausstattung zu jener keltisch-irisehen Dekorationsweise mehrfach in naher 
Beziehung zu stehen scheint, insgemein allerdings schon in dem Gepräge 
einer Umbildung, welche auf eine mehr oder weniger selbständige Verar- 
beitung überkommener Motive deutet, in einem Beispiel, jedoch in der 
That mit völlig übereinstimmenden Grundzügen. Dies betrifft die Kirche 
von Urnes in Soynl Bire alten Theile sind verschiedenzeitig, theils 
hochalterthümlichen Charakters, theils einer jüngeren romanischen Er- 
neuung angehörig. Jene, ein Portal und mehrere Pfosten und Bohlen 
des Aeussern, sind mit geschnitzten Zierden erfüllt, Shhlangen- und Band- 
geschlingen von strengster Form, denen der alt-irischen Kunst durchaus 
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gleich. Die Umstände lassen auf eine Ausführung dieser Stücke noch im 
11. Jahrhundert sehliessen. Ausserdem hält man die älteren Theile der 
Kirche von Gardmo in Gudbrandsdalen (über die bis jetzt nichts Nähe- 
res vorliegt) für Reste eines schon im Anfange des 11. Jahrhunderts 
errichteten Gebäudes. Die übrigen Holzbauten gehören späteren Epochen 
an. Die älteren Werke des norwegischen Steinbaues sind zu schlicht, um 
ähnliche Wechselbeziehungen in ihnen erkennen zu können. Als voraus- 
1 Denkm. d.l Kunst, 
gehört hier nur Fig. 10.) 
Taf. 
46 
des 
Theilen 
Zu den 
Jahrhunderts
        

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