Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1685854
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1690096
378 
romanischen 
Die Kunst des 
Styles. 
Pilasterarchitektirr umrahmte Thür befindlich ist, und die Nischenwände 
der westlichen Krypta (an der sich im Uebrigen eine Erneuung aus der 
Zeit des 12. Jahrhunderts erkennen 
" X26   lässt).  Sodann dicäf. Steph an s- 
Il  jfxj f, {i K , apelle neben dem eme, gleichfalls 
 Z . H y mit Nlschenwanden zwischen 51111511951- 
 3:1, I XX i  f]  . sirenden Pilastern, mit einfachen Kreuz- 
   gewölben bedeckt. 
 Die sogenannte Eberhards-Krypta 
1 ssrvpnnvirftegenshg. zu Regensburg hat alterthümliche For- 
mäigäifsdfigfstyiiill zu men von so völliger Einfachhltl; dass 
eine nähere Zeitbestimmung nie t an- 
zugeben ist.  Aehnlich ist eine Krypta zu Unter-Regenbach in 
Schwaben (der Keller des Pfarrhauses), doch mit einzelnen Besonderhei- 
ten, die auf die Spätzeit des 11. Jahrhunderts schliessen lassen. 
Zu Salzburg war die Kirche vom Kloster Nonnbergl in der 
Frühzeit des 11. Jahrhunderts erbaut werden. Die westliche Vorhalle, 
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Vom Kreuzgange des Klosters Nonnberg zu Salzburg. 
Heider.) 
mit Wandnischen im Innern, gehört noch der alten Anlage an. Bedeu- 
tender als diese, etwa aus der Mitte des Jahrhunderts herrührend, ist der 
zur Seite der Kirche belegene Kreuzgang, ein massenhaftes Werk, dessen 
Kreuzwölbungen auf stämmigen Wandsäulen ruhen, nach der Hofseite zu 
mit fensterartigen Oeifnungen, deren gedrückte Bögen von ähnlichen 
Säulen getragen werden; die Säulen durchgängig mit schlichten Würfel- 
kapitälen und ihre Basen, statt der sonst üblichen antikisirend attischen 
Form, ebenfalls in der Weise eines abgerundeten Würfels (umgekehrt als 
wie beim Kapitäl) gebildet. 
 
' Heider, mittelalterliche Kunstdenkmale in Salzburg, im Jahrbuch der k. 
Cenhn-Conunission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale, 11. 
        

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