Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1685854
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1689745
Das nationale Element weiss sich in kurzer Zeit mit Entschiedenheit 
geltend zu machen; der einseitigen klassischen Reminiscenz in den'  
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zelnen Stämme, Sishwere und Leichtigkeit des Sinnes, Staräheilznändelgeillila 
iiräsrriirisäizrsitiiääzen?   mit 
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lerischen Grundelemente führen. Dazwischen taucht, urtliümäicherenugisn- 
nes als jene beiden grossen Faetoren, das alte Keltenthum, das schon in 
der altcliristlichen Epoche (in den irischen Kunstversuehen) Zeugnisse 
iiäliiiciillleiillsoibgfieit hattet-litt ällche"? Seltslm fffmali" Eifel; 
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selwort, das nicht ,selten der Mühen des Forischeä zliinsspätläzfn schdint. 
Auf slavische und magyarische Stämme werden die 11911911 Kunstformen 
iibergetragen und auch von diesen vielleicht nicht durchaus ohne Bethä- 
tigung ihrer Eigenthümlichkeit aufgenommen. Auch Ferneres übt, bei 
den noch andauernden oder erneuten Bewegungen des Völkerlebens, sei- 
nen Einiluss aus. Das Vorbild der. byzantinischen Kunst giebt wiederum 
gääzäelälilßäfäsäa-nßlletn Eliliällstfidieiä die Kunst der Airaber," im Osten, 
diesem Volke audlli liuäodi: 026522 tdlzelsi WK, (1255 dm lggeluärung mlt 
i n aisc e uns zurüc wir en muss. 
Siege?uläesräcahäillgiäiaiillläeiiziälägiinlgeäi, ins tden lVVgkungen uiäl Gegen;- 
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ersoheinung der Kunst des occidentalisehen Mittelaltgrsgrgfisf? Ileiiimäle- 
sanimtaufgabe ist: dem gläubigen Bewusstsein, das dieses Wechselspiel 
äatwwler lilixisäenzlien därchleuchtet, der religiösen Weltanschauung, welche 
"em iiisa ir ise en ranges ein einiges himmlisches Grnadenreich gegen- 
uberstellt, lebendige Form und erwecklichen Ausdruck zu geben. 
Aber der IEIemente waren zu viele und zu verschiedenartige, die 
Gegensatze zwischen dem, Je naehIder volksthumlichen Anlage sich eng- 
wickelnden lNaturtriebe und demgeistigen Endziele, welches der religiöse 
Glaube gesteckt hatte, zu inachtig, als dass der Bildungsgang dieser mit- 
tellalterlächen Kuiwäklin ätetigenund Sgläzlichartigi Folge hätte vor sich 
ge en önnen. ren an einer e e mit ohem Sinne "ber da 
Vermögen noch ungebildeter Kraft hinaus, dem Edelsten und Bedleutung: 
vollsten nachgestrebt wird schlep t sich an andern Stellei  d f 
und trübes Wesen hin, kiiechtiselien Bildungen zugewandt: ebdri-irehmäetij 
kehrtheit nur hemmend wirken konnte. Während hier Gedanke und 
Phantasie sich in maassvoller Klarheit kund thun, schweifen Sie dort ins 
Maasslose und Ungeheuerliche hinaus. Während das nationah Gefühl 
 äfrilkäf eläCheßllt, in gewonnänen Rellsultliten tlzu beharren und diesem in 
e me r a gesc ossenen reise er uns ei h G tlt irer 
Besonderheit gemäss auszubauen, giebt die geislltiise eäpecilalioliinähn An. 
trieb, solche Schranken zu durchbrechen und die Gemeinsamkeit des 
geistigen Strebens auch in der künstlerischen Form darzustellen. Die 
Schritte der Entwickelung sind mannigfaltig, die Ausgangspunkte der 
einzelnen Fortschritte bei den verschiedenen Völkern verscliiedenzeitig.
        

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