Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1685854
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1689626
Vierte Periode dex 
muhammedanischen Kunst. 
331 
Hauptwerk des Sinan, nach den eben genannten Monumenten ausgeführt, 
ist die prachtvolle Moschee Selinfs II. zu Adrianopel.  Für die letz- 
ten Jahrhunderte sind unter den Moscheen von Oonstantinopel hervorzu- 
heben: die M. Achmed's (1614), welche die Wirkung der eben genannten 
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Mausoleum Solimaxfs II. in Gonstnntinopel. 
Bauten schon, zumal durch die sechs Minarets ihres Aeusseren, zu über- 
bieten sucht; die M. der Sultanin Walide (1665), welche sich durch ihre 
prachtvolle Ausstattung, und die M. Osmaifs III. (1755), welche sich 
durch die, dem europäischen Rococo schon in etwas zugeneigte Eleganz 
ihrer Formen bemerklich macht. U. s. w. 
Bei dem Kuppelbau der Monumente Pcrsiens finden die besonderen 
Bedingnisse der byzantinischen Disposition, welche die osmanische Archi- 
tektur (wenigstens in Europa) aufgenommen hatte, keine Anwendung; 
namentlich die Vielgliedrigkeit des byzantinischen Kuppelsystems bleibt 
hier unberücksichtigt. Die Anlage ist im Wesentlichen höchst einfach: 
ein zumeist viereckigcr Raum, über dem sich die Hauptkuppel wölbt und, 
je nach Bedürfniss, niedrigere Nebenräume mit selbständigen Wölbungen- 
Ebenso einfach, doch charakteristisch bezeichnend, sind die Hauptformen 
des Aufbaues. Die Arkaden, wo diese erforderlich, bestehen fast durch- 
gängig aus starken Pfeilern und geschweiften Spitzbögen. Diese Bogen- 
form hat zugleich auf die äussere Bildung der Kuppel (auf die der Schutz- 
kuppel) Einfluss, indem die letztere nunmehr eine bauohig schwellende, 
oben zur Spitze gegipfelte Gestalt annimmt. Das Portal gestaltet sich 
als hochragender, nach aussen geöffneter Nischenbau, rechtwinklig um-
        

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