284
Kunst der Hindus und ihre Ausläufer.
Die
lither Denkmäler, die sogenannten "Rafhas", welche sich über dem freien
Boden zumeist in den Formen des pyramidalischen Freibaues erheben,
Die Monumente von Mahavellipore sind als die jüngsten Werke des Fels-
baues, dem Sehlusse der dritten Periode angehörig, zu betrachten.
Von eigentlichen, mit Steinen oder Ziegeln aufgeführten Freibauten,
welche mit Bestimmtheit dieser Periode zuzuschreiben wären, ist bis jetzt
Weniges näher bekannt. In der Nähe der Monumente von Mahavel-
lipore befindet sich eine aus Werkstücken errichtete Pagode von py-
ramidalischer Form, welche mit jenen ungefähr gleichzeitig sein dürfte.
.3
i-qllli
.293.
a
Q-IEiÜLYQDÜ:
.1-
" 1:212; gfß 1 21W Päsxarrawf
ßßiffgifma.
Mä
33112331,
.wzumw"wmmurEu-Ilrä" Vwviwzfäw ß
ßxlßkmmxillumnma adrwr m E wpur, 1-
JET-J F lwlnlylfulälllßlfffiätr TWLA"H:PL Uxxx; J Er
'35?WÜÜFFFLEÜWmEwi i? vßkiißäikili w."
h-w" M
T255; ä"
lgode zu Mal
ipore.
Vorzugsweise scheinen hieher die Pagoden auf den heiligen Gebieten von
Orissa, in der Gegend von Cnttaek, zu gehören. Unter ihnen die be-
rühmte, im Jahr 1198 erbaute Pagode von Jaggernaut. Ob und
welche ßvon den südindischen Pagoden hier anzuschliessen wären, ist
einstweilen nicht wohl zu bestimmen.
Bildende
Kunst.
Das Wesen der dritten Periode der indischen Kunst bekundet sich
nicht minder anschaulich in reich entfalteten bildnerischen Werkenß
Die Fülle von Phantasie und Leben, welche das Eigenthum der in dieser
Zeit zur Herrschaft gelangenden geistigen Macht ist, spricht sich vor-
zugsweise in der Fülle der Gestaltungen aus, die in plastisch körper-
hafter Gegenständlichkeit aus der architektonischen Masse hervortreten.
1 Denkm-
Kunst,
Taf.