Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1685854
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1688817
250 
VIII. 
Kunst. 
altchristliche 
Die 
und an der Eingangsseite sich die Halle des Narthex (nicht selten eine 
gedoppelte) vorlegt. Das Ganze erscheint dadurch zur einheitlichen räum- 
lichen Wirkung, zur charaktervollen Gliederung des Raumes, ausgebildet. 
Die Einzelform gewinnt aber keine neue, selbständige, einem eigenthüm- 
liehen Organismus entsprechende Gestaltung. Sie geht gelegentlich zu 
anderweitigen, phantastisch willkürlichen Dekorativformen über, in denen 
man etwa wiederum eine orientalische Einwirkung erkennen darf. Vor- 
nehmlich zeigt sich die letztere (wie man sie seit der Epoche des Theo- 
philus voraussetzen darf) in dem bunten Schmuck des Aeusseren, theils in 
der Wahl verschiedenfarbigen Gesteins, theils in einem Aufputz mit plasti- 
schen, nicht selten von älteren Gebäuden entnommenen Architekturstücken. 
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Fagade der Agia Theotokos zu Constantinopel. 
Es gehört hieher, als iin zunächst bezeichnender Bau, die Kirche 
der Agia Theotokos zu Constantinopel, vom Ende des neunten oder 
dem Anfange des zehnten Jahrhunderts; dann, aus der Spätzeit des elften 
und der ersten Hälfte des zwölften, die Kirchen des Klosters Chora, die 
des Agios Pantokrator und des Klosters Pantepoptä. ebendasclbst.  In 
Thessalonica sollen die ehemaligen Kirchen des h. Baradias und des 
h. Elias aus dem zehnten und elften Jahrhundert herrühren. Es fehlt 
indess zur Zeit über diese, wie über die Mehrzahl dessen, was an byzan- 
tinischer Architektur im Orient erhalten ist, noch an genügender Kunde. 
Wichtig, aus dem Anfange des l3ten Jahrhunderts, scheinen einige christ- 
liche Monumente zu Trapezunt, deren Styl aber schon die Uebergänge 
aus dem eigentlich byzantinischen in seine östlicheren (armenischen) Um- 
bildungen verräth.  In Griechenland, z. B. in Athen, hat sich eine 
Anzahl kleiner und in künstlerischem Belang nur unbedeutender Kirchen 
aus der Spätzeit des byzantinischen Styles erhalten.
        

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