Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1685854
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1688327
Dritte Periode. 
201 
Einige Monumente bezeugen das Uebertragen des asiatischen Ge- 
schmackes auf die europäische Architektur. Dahin gehören zwei Thore 
zu Verona, die sogenannte Porta de Borsari (voraussetzlich vom 
J. 265) und der verbaute Arco de" Leoni. Die erstere hat zwei Durch- 
gangsbögen und über diesen zwei Geschosse von Arkadenfenstcrn mit 
zierlich spielender architektonischer Umrahmimg. Die Behandlung des 
Arco de' Leoni ist ähnlich.  Sodann die Ueberbleibsel des festen 
Schlosses, welches sich Diocletian bei Salona in Dalmatien zu Anfang 
des vierten Jahrhunderts erbaute, in dem heutigen Spalatrof Die 
Gesammtdisposition des Schlosses ist eigenthümlich und verräth einen 
kräftigen Sinn; das Material der überlieferten Formen ist frei, von den 
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bisherigen constructiven Gesetzen zum Theil wiöllig absehend, für den 
Effekt verbraucht (Wandhekrönung (lurch kleine Arkadengallerieen auf 
Oonsolen, Säulenstellungen mit Bögen statt des Gebälkes, oder Wechsel 
von Bogen und geradem Gebälk u. dergl.); die architektonische Absicht 
ist ausschliesslich dekorativ geworden; aber das künstlerische Vermögen 
erscheint bereits greisenhaft, unfähig, das Beabsichtigte irgendwie zur 
Anmuth zu entfalten. Alles Einzelne hat ein starres, schweres, kümmer- 
liches Gepräge. 
36 Of 
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