Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Handbuch der Kunstgeschichte
Person:
Kugler, Franz Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1685854
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1687380
Erste Periode. 
107 
Die Giebelstatuen sind zum grossen Theil erhalten. Mit dem architek- 
tonischen Charakter des Tempels übereinstimmend, weisen sie, nach Styl 
und Inhalt, auf eine Zeit der Ausführung nach den Perserkriegen, etwa 
im dritten Jahrzehnt des fünften Jahrhunderts. 
Zu Athen wurde in der zweiten Hälfte _des sechstenrJahi-hnnderts, 
unter Pisistratus, der Bau des Tempels des olympischen Zeus, einer der 
grössten des Alterthnms, begonnen. Baumeister desselben waren Anti- 
States, Kallaesehros, Antimaehides und Porinos. Der Bau war 
bei der Vertreibung der Pisistratiden (510) noch unvollendet und wurde 
     
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in späteren Jahrhunderten erneut. Der Stufenbau der ursprünglichen 
Anlage ist erhalten. In ihm ist das feine optische Gesetz einer leisen 
Höhenschwellung der grossen Ilorizontallinien, welches die athenische 
Kunst des fünften Jahrhunderts auszeichnet, bereits beobachtet, so dass 
auf eine vorzüglich hohe Ausbildung der Baukunst Athens auch schon im 
sechsten Jahrhundert geschlossen werden darf.  Von einem zweiten, 
gleichfalls unvollendet gebliebenen Bau der Pisistratiden, dem des älteren 
Parthenon, sind andre Reste vorhanden. _Sie sind (seit dem J. 479 v. Chr.) 
in die nördliche Mauer der Akropolis von Athen verbaut. Die Gebälke, 
die hier in Betreff der Einzelbildung in Betracht kommen, entsprechen 
wesentlich denen des Tempels von Aegina.  Ein kleiner Tempel zu 
Rhamnus in Attika gilt, aus gutem Grunde, als die Restauration eines 
älteren Heiligthums, welche bald nach dem Perserkriege erfolgt War. 
Der Apollo-Tenmpel zu Delphi wurde 
Jahrhunderts glanzvoll erneut. Meister des 
seit der Mitte des sechsten 
Baues war Spintharos aus
        

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