Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1685577
Drittes Kapitel. 
Renaissance in den übrigcn Läx 
ndcrn 
549 
ein schlanker Pilaster die verticale Gliederung. Der Friedrichsbanl desselben 
Schlosses, von 1601 bis 1607 errichtet, schlicsst sich in den Grundmotiveli 
dem vorigen an, hat aber schlankere Verhältnisse. hohe Giebclaufsätze von 
barock geschwungener Form und betont durch die Verkröpfung der Zwi- 
schengesimse über den Pilastern die aufsteigende Richtung kräftiger.  
Von schönen, luftigen Verhältnissen ist sodann die Bogenhalle um Ruth- Rlllhh 
haus zu Köln, 1569 bis 1571 erbaut. Hier haben die elegant behandel- h" 
ten Säulen lediglich eine Decorativstellung, da sie nur die Zwischenfriese und 
Gesimse tragen, die Bögen aber von Pfeilern aufsteigen; bemerkenswerth 
ist im oberen Geschoss die Anwendung des Spitzbogeus, so wie das hohe. 
{                  
wäivllllfglvihixwiwü g ißüälmßtirüÄilgiijäiiilid   w" iaWm  Mi Aawwa ß lyuiw Yyßiyßäiall 
         
4 
  ß   um  VW   1 müwi  "miß a   k 1M 1  
 111W  EUÄMÜ; Z _uFaÄwnHu.iT_  Jxiigßhl!   Jwllhllßut- 1: JÜwkiwhJHYlÄt Wäihnll aßmwrh  
 
. ' ü" s-imsaä? m1 v imidlmmi: -'N  ßYdvwll-Wßl ä   g 2 VWHMJWE  im IJWI ä ßwmmw i Mßämßwv E; 
 Ä  ä ,l ä    ä Äufäu FWIW. Üläiwxxw" dä    3  
mmum:äßgwwmigkg mm  1mm 
 5 "F  3VE1ÜT ffgwguyiäfvNräjglßi. äfflzli?    
Ä? T     
      
Schloss zu Hexdelberg. Otto-Hemnchslynn. l-ug-zxdv. 
mit gothischen Giebelblumen verzierte Dach.  Aus dem Anfang des 
l7.Jahrh. (1616  1619) stammt das Rathhaiis zu Nürnberg, in 
einem strengeren Renaissancestyl und in tüchtigen Verhältnissen von EIuQ-luz- 
Mus Ifolxsclzuker erbaut.  Bei aller Einfachheit hat die stattliche Fagade 
doch ein malerisches Gepräge.   
Der Privatbau in den damals grösstentheils noch blühenden und 
mächtigen deutschen Reichsstädten schloss sich während des I6. und 17. 
Jahrh, mit festereln Beharren den althergebrachten Grundformen an. Die 
Häuser bleiben schmal, tief und hoch mit steilen Giebeln. Nur in der Art 
der Durchbildilng greifen die Formen der Renaissance mehr und mehr in 
den mittelalterlichen Gliederbau hinein. Ein interessantes Beispiel vom 
RMlllnu 
Nürnh 
Privat!
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.