Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1685391
Zweites Kapitel. 
Renaissance in Italien. 
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daraus zu machen. Ihm folgte B. Pm-uxzi, der die nicht eben glückliche 
Zuthat der vier die Hauptkuppel fiankirenden Nehenkuppeln erfand. Nach 
kurzer Bauführung SangalloÄs übernahm sodann MinlenlAngvlo unentgeltlich 
und ausdrücklich zum Heil seiner Seele den Bau (154 6). Er kehrte zur 
Grundidee Bramanträs, zum gleichschenkligen"Kreuz, zurück, bei dessen 
Ausführung die grandiose Kuppel nicht allein die drei östlichen Arme, son- 
dern auch, was noch wichtiger, die Facade dominirt haben würde. Zunächst 
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Peter zu 1h 
führte Michel Angele nun die iiussere Bekleidung der östlichen Theue mit 
einer Pilasterstellung, Attika und willkürlich entarteten Fenstern aus. Im 
Inneren entwickelte er die grossen Pfeiler durch Pilaster, Nischen, reliefirte 
Ornamente, und gab ihnen ein mächtig vortretendes Gesims, von welchem 
das schön und reich kassettirte Tonnengewölbe aufsteigt. Die Kuppel, de- 
ren Verhältnisse er zu nie geahnter Kolossalität steigerte, so dass bei einem 
Durchmesser von 140 Fuss ihr Scheitel 405 Par. Fuss über dem Boden 
sich erhebt, wurde nach Seinen Plänen und Modellen bald nach seinem
        

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