Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1685045
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Fünftes Buch. 
Dom zu 
Orvieto  
weisser Marmorschichten macht die Wirkung etwas unruhig. Das Aeussere, 
in derselben bunten Weise geschmückt, ist durch eine prachtvolle Facade, 
an welcher die gothischen Zierformen mit Verständniss behandelt sind, aus- 
gezeichnet. Im J. 1321 wurde ein Anbau begonnen, dem der vorhandene 
Dom nur als Querhaus dienen sollte. Dieses neue Werk, das im gross- 
artigsten Sinn gedacht ist, blieb leider unvollendet liegen.  Voihöchster 
Bedeutung in derselben Richtung ist der Dom zu Orvieto. Im J. 1290 
 
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Dom zu Orvieto. 
Fagade. 
von Meister Lorenzo Maitani aus Siena begonnen, hat er zwar im Inneren 
nach Art der Basiliken Säulenreihen mit Rundbögen und sichtbaren , reich 
verzierten Dachstuhl; am Aeusseren aber erhebt seine Fagade (vgl. Fig. 417) 
mit ihren schönen Verhältnissen, den drei reich geschmückten Portalen, 
den hohen, durch Fialen getrennten drei Giebeln und der überschwänglich 
kostbaren und edel durchgeführten farbigen Mosaik- und Marmordecoration 
ihn zu einem der herrlichsten Werke italienisch- gothischer Kunst. 
        

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