Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1684807
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Fünftes Buch 
S. Maria am 
Gestade zu 
Wien. 
Pfankirchc 
zu Botzen. 
dem Inneren eine imponireiide Wirkung. Die Gesammtbreite des Lang- 
hauses beträgtl 18 Fuss, wovon 40 auf das Mittelschiff kommen; die Span-. 
älälliliäedcrdSäheicäbogen von 28 Fuss erreicht ungelähr die Weite der Seiten- 
geinen ,K a 1:1 iirt der ganze BauIeine innere Lange von 318 Fuss. Unter 
uns uier ien gebuhrt der im J. l430 von Hans Buchsbaum errich- 
fäätgiikKänzel ein besonderer Platz, die wir zur Veranschaulichung derartiger 
t d e er spateien brillanten Gothik unter _Fig. U92. beifügen. Viel bedeu- 
en er aber gestaltet sich das Aeussere mit den zierlichen Seitengieheln, 
 die aus dem ungeheuren Dache heraus- 
hgdl" treten, uiid besonders dem riesigen, von 
I. Meister U emla begonnenen und bis 1434 
  vollendeten Thurm, der an Stelle eines 
 äudhchen Querflügels aufsteigt. In rast- 
 Osem Empßrstrehen verjüngt er sich gleich 
4 von unten auf so beträchtlich, dass er einer 
 gngehtflllßll, Yoin Boden aufschiessenden 
  iäiaällde eleeeee Seine Hehe  
gfejjliiliililjr   3 E188. Der ihm entsprechende nörd- 
  2  liebe 'l_hurm ist nicht. zur Ausführung ge- 
 I   Zgilgläniläg I Fan? äljlgläläedle Thurmanlage 
.1  i ß iä-illlilv n a" t 18 "ehe S. Merie 
-l A;  1 hält, am Gestade (F1 .993 1 f   
im  M431,  g d l l, all siebensei- 
z"  teil flffl  viiißlw  tiver Grundfläche in h 
  .51 192,]: Niuigääl  9 me reren Geschossen 
iß w  ISO Fuss hoch aufsteigend, mit einem 
eilt,   (lrlrctbmcteeeee eefeeee der eee- eepieei- 
 feeeee eleee dem Theeee eee Deme  
 Frankfurt a. M: schliesst und dadurch 
    yeeiig,  SClItOn Eichdals eindVerk gothischer 8.11511;- 
  äf-Ipxwlllililiiißliili W a" u?  D113 Klrche 1st emeßhlfße, 
W  33K.  Jg;-"liistxfqtäläyxibl; 111 unrege massiger '01'm, aber ansprechen- 
lailäf iyyßliäui tääzrlililllllil den Verhältnissen erbaut, der Chor um 
(I'll   lfwl. 1300, das Langhaus später erst, seit 139-1, 
i?  labil  M 1 i: begonnene-  EM. entwickelte breieee- 
 willig  'l L  5]]   um; mige Hallenkirche ist die Pfarrkirche zu 
H  lluilli er  "l QMM  Eotzseßig?) , bderen äussere Ansicht wir in 
j  18- l ga 611 und deren Grundriss wir 
 Ylllilijiüf" '51 M" M? ßTij-Xi-Eilllll,     l 
  illiley l  i? naciistii Seite (F? 3.94) äefeeee- 
   liiäilirieillllß" le S6 r w? dm Bfelte ub" die Höhe 
l  1, im  jä-Ijywxäyxtxi (i! das Uebergewicht erhalt, geht daraus her- 
'e' vi-"hlllell: "l eliliili W VQT, dass das Langhaus, ein Werk des 
Thurmio" S-Mßllßß am Gestade zuWien.  ahrlrä bei fast quadratischen Gewölb- 
_ _  JOC en un 75 Fuss Gesammtbreite nur 
i: 211155 Hßhäbläägß- Das italienische Raumgefühl scheint hier bereits seinen 
"lgrv-SS Zu t  W11? auch in dem marmornen Löwenportal der Facade 
su iche Kiins weisiä sich geltend macht. An die Thürme, deren Unterbau 
noch Tümanlsßh, 1m deren nördlicher in gothischer Zeit eine zierliche Aus- 
1) Vgl. den klar und grhxgdlich geschriebenen Aufsatz von K. Wcias in den Mittheilmlngen der k, 
Centralcummissiun. Jahrg. IQaG.  Dazu Aufnahmen bei Lichnozcsky a. a. O. 
2) A. Messnzer in den Mxttlmezlungen etc. Jahrg.1857.
        

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