Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1683932
Drittes Kapitel. 
Gothischer Styl. 
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konnte von schwerfälligen Quergurten nicht mehr die Rede sein. An einer 
Reihe von Denkmälern lässt sich die stufenmässig fortschreitende Entwick- 
lung dieser Formen klar nachweisen. In den ältesten 'l'hei_len_ der Kathedrale 
von Parfs (Fig. 301) waltet noch das allerdings abgefaste. und mit Rund- 
stäben gegliederte breite romanische Gurtprofil, das an der Kathedrale von 
Tours (Fig. 302) ebenfalls, nur nach einem reipheren System sich geltend 
    Fig. 30-2; 
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Kathedrale zu Paris. (1200-1230)  Kathedrale zu 'l'ours. (1220-1210.) 
macht. "Dagegen ist an der Kathedrale von Nevers (Fig. 303) das. Gurt- 
proül in das zugespitzte gothische Rippenprofil übergegangen, obwohl noch 
ein Rest bandartig "rechtwinkliger Gliederung. darin nachklingt. Fein und 
edel entwickelt zeigt die neue Foljin sich in der Ste. Chapelle (Fig. 304), 
und nach ähnlichem Princip , wenngleich i'n breitererAnlage. an den dem 
 FigJiUIl. 
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14. Jahrh. angehörenden Theilen der Kathedrale von Paris (Fig. 305), in 
besondeis consequenter YVeise sodann an der Kathedrale -zu Naibonnä 
(IPig-j306) , und schliesslich gibt S. Severin zu Paris (Figi. 307) ein Bei- 
spiel von der nüchternen Verflachung, welche das 15. J ahrh. in diese For- 
men bringt. Es lag in der Natur der Sache, dass die Querrippen stärker 
gebildet wurden als die Kreuzrippen (wie in Fig. 304 bei A die QIICIÜPPE, 
bei B die Kxeuzrippe sich darstellt), und diese wiederkräftiger als die 
Lü b k e , Geschicl 
Architektur
        

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