Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1683737
Zweites Kapitel. 
Styl. 
Romanischer 
365 
Fontevi-ault, die dieses System in klarer Ausbildung repräsentirt. Das 
Schiff besteht aus vier Kuppeln (vgl. den Grundriss Fig. 23:2), Welche, W19 
Fig. 283 auf umstehender Seite zeigt, ganz nach byzantinischem Yorgailg 
wie die Kuppeln zu Perigueux construirt sind. Sie haberr nämlich vier 
grosse spitzbogige Gur- 
Fig. 23-2. te zur Basis, zwischen 
 welche sich Zwickel- 
  ewölbes annen deren 
  Abschluss der Gesims- 
   j   kranz der Kuppel bildet. 
   Die Pfeiler springen so 
  weit vor , dass durch 
 311g Hi:  ihre ents chiedenen 
    Ei    System des Langhauses 
  22:1: in seiner Einfachheit 
  1:1:      
i  ä; ii fest  ii    wirksam und grossartig 
   ll  (k. JE 55 55   5x markirt wird. Die Glie- 
       erun der Pfeilerfia- 
 g 
  chen und der Umfas- 
   sun smauern im Inne- 
 1:   H lä-e" f g 
     i" ren und Aeusseren 
I 12-" 1;:   
 ää   durch Säulchen und 
  y i. f     
     Lisenen beweist die 
  consequente künstleri- 
NE   sehe Ausbildung des 
ä,     Styls. Ganz anders ge- 
 .i_i 1;:     
ä  55' 25  stalten sich in ihrem 
g a  H.   constructiven System 
  E2  E" ii  die später angebauten 
ß        
"ä  ostlichen Theile, die aus 
g      
sx  E;   u  einem weit ausladenden 
i've; l!      
s k,  i; l,  X Kieuzschiff und einem 
5  ER lil;  Chor mit Umgang und 
s  w.   Ka ellen b stehen 
r-  i; K   .9 e  
3  Hier findet sich auf der 
    
      f Schiires die in Fig. 254 
 {l ji  dargestellte Kuppelan- 
  1.1. .11;   i   
 wir   lage wo die entschie- 
 dene Höheni-ichtung 
  Kuppel ohne Gesirns- 
Kirche zu Fomevi-huit. kranz also in unmittel- 
barer Verbindung aus 
den Gewölbzwickeln hervorgeht, die von schlanken Ecksäulen aufsteigen. 
Damit war eine grösser; Annaherung des fremdartigen Systems an die hei- 
mische Bauweise erreic t-
        

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