Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1683702
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Fünftes Buch. 
Kapellenkranze ist hier an allen grösseren Kirchen rolilhaiideä. lllfiäif ((150 
   es 
antiken canelhrtenghlastersi und uberiiaup d s hiesi 'en Volksstainmes zu 
reichen Landes bei dem denkeiiden Geiste" le ehr 851812611 constructiven 
einer weniger Spielend decorativen J hflläräae zäqcheint dies; Styl noch an 
 Schiveriaihg lind unbePUl illibert zu Tournus. Hier sind 
der nach m07 errichteten '1{1rche S. i d f 'l  im Schiffe ano-eordnet 
Statt der gegliederten Pfeiler plumpe xileiicäee: ein der Oberwaiid derbe 
 von '   
Fiev 278- Halbsäulen aufsteigen zur Unterstützung 
    V hen diese wöl- 
 .2 I 1 breiter Queigurte. Znisc _ 
 0 _ x   ben sich einzelne quergespanntelonnen- 
-    vewölbe. S0 ungeschickt es ohne Zweifel 
 "(I ' __li i inst, dass man diese mit ihrer ganzen 
A p   Lxl 5 ' Wucht die Quergurte belasten liess, so 
 .  i  I] 1: i zeugt doch diese Eründung von dem 
   _ii  ' kühnen, strebsamen Geiste der Erbauer. 
. lt i i,   Eine der grossartigsten Kirchen, welche 
    ä  "i-lxl  der romanischeStyl überhaupt hervor- 
     ij  gebracht, war die in derRevolutienver- 
  l;     kaufte und abgebrochene Abteikirche 
_Abteikirche' o I Y . f":  "Q1  x z n Cluny (Grundriss in Flg- 275i , da-Q 
zuCluny.  k," i"   M  "h t  h  
- .  .1? utterkloster des beru m en, 4119 11 
 "E7   (Li i-   h B schichte bedeu- 
  1   .5 N die mittelalterlic e auge W 
     tenden Cluniacenserordens. lin- J. .105?! 
"U, ii-ii i  begonnen 113i) vollendet, hatte sie ein 
um  IIK. n fünfschifäges Langhaus mit ausgedehnte]. 
 m" dyeischiffiger Vorhalle. zwei Kreiizschifle, 
il" einen Chor mit Umgang und Kapellen- 
  MIIßA Eli" kranz, so dass nicht weniger als iunizehn 
"lila Elij Apsiden Chor und Kreuzarnie schmücli- 
 ten. Die Kirche war ohne die Y orha le 
_ F m 365 mit derselben 000 Puss lang. 
111.1 AI l r ,       
 110 Fuss breit, im Mittelschiff ubei 
"läiälilu 100 Fuss hoch. Gegliederte Pfeiler tru- 
"lglgläl" gen die Gewölbe; ßauleii aus kostbareni 
 "KAI-l! Material, sogar aus pentelischem Marmor, 
 iiimiix  wurden fernher geholt; das Aeussere war 
5' j"   e- 
"WEM durch sieben Thurme bedeutsam ausg 
vom"! . ä I zeichnet. Der Dom zu Autun, von 
Autuii. - 1-  f  dem  979 einen (Querschnitt (lES 
 sltyxs    6 .t 
Abtnikirchz- Cluny. Langhauseä gäb i H2 begoänizh lägää 
an seinen mit Pilastern gelgliedin Seitenh 
ierih besonders aber an de? Bildung der l ri-ioßrlendiriieidiitiiie. Ganz wie 
Schiffen angebrachten Galerieddnung), den Ein uss e qÄ Oux beqteht 
  an dem dort noch jetzt erhaltenen Römerthore, illertPortil lugike Ggljän; 
die Qeffnung aus Bogenstellungen, welche xon 1 i as ern 
eingefasst sind.
        

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