Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1683685
360 
Fünfte 
zs Buci 
Eine gewisse Modificirung erfährt diese Schule in dem jenseits der Ce- 
veniien gelegenen gebirgigen Binnenlande der Auvergne. Auch hier bleibt 
das Tonnengewölbe und die Pfeilerordnung vorherrschend, aber eine Empore 
erhebt sich als zweites Stockwerk mit eigener Beleuchtung über den Seiten- 
Schiffen und zieht sich selbst über die westliche Vorhalle hin. Die Seiten- 
schiHe sind mit Kreuzgewölben bedeckt, dle Emporen aber, die sich nach 
dem Mittelraume mit säulengetragenen Bögen öffnen, haben die halben 
Tonnengewölbe. Hin und wieder steigen schlanke Säulen an den Pfeilern 
auf, setzen sich an der Oberwand fort und enden dort, ohne irgend Etwas 
   zu tragen, mit ele- 
    ä  ganten Kapitälen. 
 i äälxßqyiäll nach der Chornvii-d 
illltlaissrräilyiiiigi'll l";  l-"gtflllllf   "all tlliimlißller Weise 
Hiullßii wbilllhllullnillilil wie l   Illl    
    "F  tenschiffe setzen sich 
fll     v"  Querhauses als Um- 
111. llli1ii l  iläiip sang um die durch" 
      i,  i1 Schlanke   
  f  M: gefasste Apsis fort, 
li lfiif ltliuitjlil.   jlfiqlgäillfi und an den Umgang 
äilqililllllilglldliiillalli-illilillif-lllgdsgilifi   b 
   Wiillllllrßlhlfll"    llllllllillll lehnen Swh kleme 
 l   lillf l l "lili kapenenartlge Apsl- 
 iiilir' F.    den in jener radian- 
llIv-"iiviii: Hi"  .1 elitär        ten Richtung 1 le 
       wir. in Deutschland 
  im  I-l    aß.    1-   G d h d 
kg E:  i 1.1 5119,13. 5,21412;    S,  gwniagsglf; i 5 i, nur an S. o e ar 
  l  ilpfätil i,   11; i, ägätil,  iii Hildesheim fan- 
l  TYä lleilläläilitl-ää l     i i den. Da obendrein 
   t 1  El   {E  auch die Gewand 
     11,31 i' rfyiä   Y äf Fällt H;  der Kreuzai-me ihre 
älll? l r i   til 5,2l  i illil    Nischen hatte,  
 i 4-  in; W; M231, i:      f,  i" ergab sich daraus ein 
  äErill:  liääll" Wilät    Ja; iiläe xiß i ChorschluSS, der so- 
läiilllijlllääll "l Fit  ltlllliä l" il wohl für das Innere 
bßfiilllla   l .1" V   i v  
    lä   J   wie für das Aeussere 
am"?    f   7      "  von reicher Wirkung 
i" w":      l;   
  11-1. .i   War- D16 Omamelk 
 i";  tik schliesst sich zum 
Flg- (275. Innere Ansicht von Notrc Dame du Port zu Clermont.   dB]? antiken an, 
u hat indess auch man- 
nichfaehe eigentlich romanische Elemente. Besonders gebräuchlich aber, 
wohl durch den Rerchthum des vulkanischen Landes an verschiedenfarbigen 
Steinarten veranlasst und auf altchristliche Vorbilder gestützt, 1st dlesßh 
Bauten die Anwendung eines bunten musivischen Steinschmuckes zu Bo- 
genfünungen, in Zwickeln, an Portalen und Fenstereinfassungenu Am 
Agusggrßn finden sich Pilaster und Halbsäulen , jedoch niemals wie 1I1 der 
Provence canellirt; die Gesimse ruhen auf Consolen. der Bogenfries fehlt,
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.