Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1683653
Zweites Kapitel. 
Romanischer Styl. 
357 
Hier wechseln Säulen mit Pfeilern; letztere verbinden sich in der Quer- 
richtung mit Gurtbögeri. auf welchen das Dach ruht. Doch ist diese Anlage 
durch spätere Veränderungen verwischt 
 7.x worden. Den edelsten Eindruck gibt 
 die Facad , lh d' h '1 
l.  "l des Langbgusezlsnvdifgeäeiiltet i; Tssiilkiiiig 
 x ß       
27x  55kg f  ke, grazioseSaulclien, zwischen wel- 
t; F:   .132  2 u; chen die horizontale Galerie nur unter- 
  IJ-"mi;  ä geordnet eingefügt zu sein scheint, be- 
im;     m. tonen in lebendigster Weise die auf- 
s?  4, an    f! j kltxa:  steigende Tendenz. Ein prachtvolles 
x ' ...:.:3i"bfiffjffjif; 611'711  Portal und Radfenster zeichnen den 
 "ä Mittelbau aus. Die jetzige Form der 
 ä Kirche datirt vom J. 1138. Endlich  
um  Keil  In! erscheint am D 0m zu Parnia, der im Dom z-Parma. 
 i; g Wesentlichen wohl der" zweiten Hälfte 
         
53,;  Gewölbanla e auf der let ten St fe 
fll Ü! b rornanischerg Entwicklung , da, wie der 
 Grundriss Fig. 273 zeigt, die sämmt- 
 liehen Pfeiler in lebendiger Gliederung 
  zu Gewölbträgern für das MittelschiH 
  k gemacht sind ,V s? dass hieixdie gleiche 
1.1     ü, m! Anzahl von Gewolben ist wie in Jedem 
m? 3   1' Seitenschiff. Die Oberwand hat ein 
i i  i t Triforiuni und darüber den Rundbogen- 
Fig. 27:2. Dom zu Pnrmxi. fries. Von der Ausbildung der Facade 
' gibt F. 189 aufS. 281 eine Vorstellung. 
ankreich 
Fr 
Der Gegensatz des Nordens und Südens, der in Italien! auf die Archi- Gegensatz 
tektur einwirkte, lässt sich noch bestimmter in Frankreich beobachten. Vmlsäliiäifuld 
Dieses Land, in welchem die Bevölkerung aus keltischen, germanischen 
und römischen Elementen verschieden gemischt ist, dessen Lage vermöge  
der weitgestreckten Meeresküste mancherlei fremde Einflüsse, sowohl von. 
den anderen Anwohnern des Mittelmeeres W18 von den Nationen des Nor_ 
dens, vermittelte, schöpfte aus solchen mannichfachen Bedingungen eine 
ungemein vielgestaltige Entwicklung. In keinem anderen Lande findet sich 
die Selbständigkeit der einzelnen Provinzen in so hohem Grade ausgebildet 
wie hier. Die südlichen Gegenden, unter dem Einfluss zahlreicher römi- 
scher Baureste. hielten sowohl in constructiver wie in decorativer Hinsicht 
an der antiken Tradition fest, während die nördlichen den romanischen Styl 
in selbständigem Geiste ausbildeten, und die mittleren Regionen wiederum 
 de Camnonfa Bulletin monumeiital.  Derselbe: Histoire sommaire de Parchiteuture.  Viollet 
le Duo: Dictionnnire raisonnä de llarchitecture frangaise. Paris 1856, dessen bis jetzt erschienene Bände 
reichliches Mateüal in treülichen Daistßllüngen bieten.  Al. de Laborde: Monumens de 1a. France.  
Willemin: Monumens frangais illädlfs-  Chmwyär Cathedrales frangaises.  Derselbe: Moyen age 
pittoresque.  Derselbe: Muyen age rponumental.  du Somärarvl : L'art du moyen age.  D. Ramäe : 
Manual de l'histoire gänärßle de llauihltßßtglrß. '2 Bde. Paris 1343.  Endlich das kostbare Prachtwerk 2 
Voyage pittoresque et arcbeologiqixe dans l imclenne France.
        

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