Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1683517
Zweites Kapitel. 
Romanischer Styl. 
343 
geben. Die untere Kapelle ist niedrig, und ihre einfachen rundbogigen 
Gewölbe ruhen auf vier kräftig gedrungenen Säulen mit mannichfach ver- 
zierten Kapitälen (s. Fig. 213 auf S. 295). Die obere Kapelle hat dagegen 
H? {m spitzbogtige Rippengewölbe auf 
'   ungemein schlanken, elegant 
 Ö gebildeten Saulen. Man blickt 
auf der Abbildung Fig_ 212 
in der Richtung nach dem 
  Altarraume, und im Fuss- 
  j; boden bemerkt man die acht- 
i    eckige Oeffnung, welche die 
  Verbindung mit der unteren 
       
     Im norddeutschen 
l 1 Tieflandee) 
     ä V endlich, vorzugsweise denNgrfldlvutsvhvl- 
25         Küstenländern sammt den mgcnmu" 
    brandenburgischen Marken. 
  h gestaltet sich durch besondere 
    Culturverhiiltnisse und mate- 
       riclle Bedingungen in manchen 
i"  Punkten eine Aenderung, eine 
 ,  selbständige Umwandlung des 
LuLu " 1' 9 3 I5 am"   
 romanischen Styles. Erst im 
Kirche  Laufe des 12. Jahrh. dem 
Christenthum dauernd unter- 
 worfen und durch 
g, deutsche Ansiedler 
   vom Niederrhein in 
i"  z: genaue Geistesver- 
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  gebracht, fällt der 
Ttliigjglezqä:  Beginn der Bauthä- 
Ägggjliitylin:       tigkeit hier in die 
"lfhi?    Epoche der letzten 
      .4  romanischen Styl- 
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H3. 25.8. Kirche zu lßiichelsberg- sehen Spltzbogen 
und andere Formen 
 F. v. Quasi." Zur Charakteristik des älteren Ziegelbaues in der Mark Brandenburg, im Deutschen 
Kuustbl. 1850.  A1 v. Mirmtalz: Denkmäler mittelalterlicher Kunst in den brandenburgischen Mar- 
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Brandenburg. Mit Text von F. Kugler. F01. Berlin 18553.  F. Kugleräs- Poinmerschu Kunstgeschichte, 
neu abgedruckt mit lllustratiunen in den K1. Schriften-zur Kunstgeschichte. Bd. I. Stuttgart 1853.
        

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