Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1683484
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Fünftes Buch. 
Martinsberg, im 13. Jahrh. neu hergestellt und 1222 eingeweiht , ein 
Bau in entwickelten Uebergangsformen, mit reich gegliederten Pfeilern und 
Arkaden und consequent durchgeführtem Spitzbogen; der rechtwinklige 
Schluss des Chores und eine ausgedehnte Kryptenanlage sind bemerkens- 
werth. Dahin ferner die Kirche zu Lebeny (Leiden), deren Aeusseres 
eine ansprechend klare Gliederung zeigt, und bei der die Anlage der drei 
Apsiden (vgl. Fig. 254) nach dem in Ungarn herkömmlichen Brauche durch- 
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Kirche zu L 
geführt erscheint ; dahin der Dom zu YV e s z p r i m , die jetzt zerstörte Kirche 
Von Nagy Karoly , und die grösstentheils in 'l'rümmern liegende Kirche 
zu Z s am b ek, deren Grundriss (Figl  die normale Anlage dieser unga- 
rischen Bauten darlegt, und deren malerische Ansicht (Fig. 256) eine An- 
schauung von dem System der Construction gewährt, die hier schon dem 
GothiSChen Sich nähert. Den höchsten Glanz entfaltet diese Architektur- 
schule an der Stiftskirche S. Jak, die in der Gliederung des AeuSSeren 
und der reichen Decoration, von der wir auf S. 260 Beispiele gegeben, alle 
anderen überbiet-et, namentlich aber eins der prachtvollsten Portale besitzt, 
die der romanische Styl hervorgebracht hat.  
Bautenin Im entSßhiedensten Gegensatz zu der reichen Ausbildung der unga- 
Siebenbürgexhrischen Kirchen stehen die kleinen, schmucklosen, selbst rohen Bauten 
Siebenbürgens, die indess, wenngleich mit beträchtlichen Beschränkungen,
        

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