Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1683464
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Fünftes Buch. 
Anfügung dieser Theile scheint dafür zu sprechen, dass dieselben erstnach 
Vollendung des ganzen Baues hinzugefügt werden sind , um die Wirkung 
des Chores zu steigern. Das Kreuzschiff erhält ebenfalls durch Neben- 
  hallen eine erhöhte 
wg" 23' Bedeutung. An den 
Gewölben wie an den 
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verräth schon die schlank aufstrebende 'l'endenz. Auch das Aeussere über- 
bietet in seiner reichen und klaren Gliederung die sonst so einfache Bau- 
weise dieses Ordens. Ein wahrhaft verschwenderischer Reichthum ist aber 
an dem Kfßllzgange entfaltet, der mit seiner regelmässigen Anlage, dem zier- 
lichen, leider modernisirten Brunnenhaus, der reichen Ornamentation, den 
vollendßt Schönen Bogenöffnungen sammt dem Schmuck von über 400 Säu- 
len aus rothem Marmor eins der glänzendsten Beispiele klösterlicher 
Prachtarchitektur bildet. An ihn. 5911119551; sich der kaum minder bedeu- 
tende Kreuzgang zu Heilig enkr e uz , dessen Bogen- und Gewölbstützen 
ebenfalls in mannichfaltigster Art mit 390 schlanken Säulen deeorirt sind. 
Eine dritte bedeutende Kreuzgang-Anlage der Uebergangszeit aus den Jahren 
1205-4217 findet sich in dem ebenfalls Nieder-Oesterreich angehörenden 
Cisterzienserstift Z w e t l. In diese Epochegehören ferner die Qollegiatkirche 
zu Ardacker vom J. 1230, deren modernisirtes Schiff die spitzbogigen
        

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