Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1683339
Zweites Kapitel. 
Romanischer Styl. 
325 
freier, lebendiger stellt sich die Architektur des Doms zu Münster dar, Dom zu 
welcher nach einem Brande des J  1197 von 1225-1261 neu aufgeführt Münste" 
wurde. An ihm tritt eine Einwirkung gothischer Bauwerke auf's Klarste 
hervor. Der fünfseitig geschlossene Chor, um welchen sich niedrige Um- 
gänge iiortsetzen (vgl. den Grundriss Fig. 241)  die lebensvolle Gliederung 
der Flachen und (Iiewolbe, die Anerdnung einer oberen Galerie in der 
Mauerdicke auf luftigen Säulchen, die reiche Gliederung der Pfeiler, die 
Decoration der Rippen, das Alles spricht dafür. Der Spitzbogen ist hier 
durchgeführt, nur an den Quergurten des Chors und an sämmtlichen Fen- 
steröffnungen herrscht noch der Rundbogen. Die bedeutsame Anlage zweier 
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Fig. 242. Vom Portal der Jnkobikirche zu Koesfeld. älllfglbll und dem Mit- 
  telschiff bei weite- 
äen Pfeilerabstanden (20 Puss beneiner Mittelschiffbreite von 33 Fuss) 
.1 e glelche Anzahl W11 Giewölbeli mit den Seitenschiifen zutheilt. Letztere 
smd SehT hoch emPmgefuhrt, Iiamlich 38 Fuss, während das Mittelschiff 
mfT 50 FHSS Höhe hüte S0 dass 111 der Oberwand bloss für breite fächerför- 
21186 läeiister Platz bleibt. Der Chor ist in brillantem spätgothischen Style. 
E6! kraftige Westthurm gehort noch Jüngerer Zeit an. Von der zierlichen 
n ntwichlung des Decorativen , welche in der letzten romanischen Epoche, 
amentllßh m der MünSteTSChen Diözese herrschte, gewährtfdie unter
        

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