Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1683237
Romanischer Styl. 
Zweites Kapitel. 
315 
den Grundriss Fig. 227). Die Pfeiler sind nämlich sämmtlich gleich gebil- 
det, in weiteren Abständen errichtet, so dass die Gewölbfelder eine läng- 
Ficn im liche Form haben. Bei hoher Schönheit und 
B dler Klarheit der Verhältnisse sind die De-  
"äs e     
I: '  tails einfach , _aber kräftig entwickelt. f Wie 
(I x dieselben, bei der Krypta und dem hohen 
 Ostchor beginnend und nach Westen fort- 
   schreitend , von strengen zu freieren Formen 
A  .1 1 übergehen, erkennt man leicht an den unter 
v Fig: 228 u. 229 beigefugten Details, mit de-  
I l  nen noch dielfrüher unter Fig. 161 u. 184 
A A , 3 gegebenen zu vergleichen sind. Ausserdem 
v i f  theilten wir unter Fig. 162 u. 166 Details aus  
'J]FV"  dem schönen Kreuzgange mit, der sammt der 
f. z] westlichen Nische. etwas jüngerer Zeit gehört.  
52:  Als durchaus originelles Bauwerk ist noch die h- z-Sphwan- 
m '  Kirche zu S chw arz  R h ein dor f bei Bonn Rhemdom 
1   N     
zu nennen vom Erzbischof Arnold on Koln  
Doppelkirche zu schilmihkheindoilf" gestiftet und 1 l 51 geweihtä). Als deine zum 
  dortigen N onnenkloster gehörige 
   Doppelkirche, hat sie zwei durch 
  eine achteckige Oeffnung im Ge- 
 wwtölbeuverbundene Geschosse von 
   ursprunglich centraler Grund- ' 
  form, die offenbar auf byzantini- 
 E E m E m  sehe Vorbilder hinweist und erst  
    später durch IAnfügung eines 
f      Langhauses die Jetzige Gestalt 
 I!  zu erhielt. Wir geben den Grund-V 
  l I  riss dceigogirspäünglichen Anlage 
    (118- -5 1111 den Querdurch- 
  z, j schnitt (Fig. 231). Ein kräftiger 
Wim? i lhurm erhebt sich auf der Kup- 
  3-   Pfalil Zlßläiche Säulengalerien um- 
  äfneern eäl ganzen Baut dessen 
   g  es uich ausgezeichnete, 
     kurzlich entdeckte Wandmale- 
 reien geschmückt war. 
    In der Uebergangsepoghä Uebergangs- 
   I steigerte sich das auf malerische baute" 
'    Anordnun d l b d' A s- 
 g un e en ige u. 
 schmückung gerichtete Streben 
[ü W f   gerade in diesen Gegenden unter 
a" dem Einfluss eines wunderbar 
'  "h   .  d- 
 i_-   ru rigen Baueifers zu glanzen 
Fig. 231. Doppclkirche zu hchvrarz-Rheindorf. Star Blüthe , die jedoch vielfach 
mit bunten , willkürlichen und übertriebenen Elementen sich paart. Diese 
 Die Doppelkirche zu Schwarz-Rheindorf, aufgenommen , auf-Stein gezeichnet und beschrieben 
W11 A. Simons. 8. u. F01. Bonn 1846; eine unserer gründlichsten Monographien.
        

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