Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1683215
Zweites Kapitel. 
Romanischer Styl. 
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treten. Ueber ihnen in der Schildwand liegt aber noch ein kleineres Fen- 
ster, welches sich auf die Galerie öffnet die mit ihren Zwervsäulchen sich 
um alle oberen Theile des mächtigen Baiiwerkes zieht. Etwa; nnorganisch 
erscheint es. dass die als Gewölbträger bestimmten Wandsitulen in halber 
Höhe ein zweites Kapitäl haben. Der Chor erhebt sich auf einer sehr um- 
fangreichen Krypta hoch über den Boden des Schiffes. Das Innere der 
Apsis ist durch nischenartivc Äiauerblenden lebendig gegliedert. An die 
Kuppel schliessen sich zweibviereckige Thürme zu den Seiten des Chor-es. 
Die westliche Vorhalle ist ein Zusatz der Zeit von 1772-1784 , two eine 
völlige YViederherstellung des durch die Mordbrenncrbanden König Lud- 
Fig. 221:. Fie- 717- 
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Dom zu Worms. 
Abteikirche Lauch. 
wig XIV. von Frankreich irn J. 1689 sammt der Stadt eingeäscherten 
Domes ausgeführt wurde. Äeuerdings hat durch die freigebige Sorgfalt 
König Ludwigs von Bayern der Dom eine vollständige Ausschmückung mit 
Fresken erhalten, und in jüngster Zeit ist eine stylgemässe Wiederherstel- 
lung der Vorhalle nach den Plänen von H. Hübsch begonnen worden. 
Am DOM Zu Vvorms endlich ü) , von dessen erster Weihung im 
J. 1110 "nur die unteren Theile der Westthürme rühren, dessen übriger 
Körper, mit Ausschluss des YVestchores und der Gewölbe aus dem 13. Jahrh., 
dem im J. 1181 beendeten Bau angehört, zeigt sich eine nachbildende 
Dom zu 
Worms. 
Moller a.
        

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