Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1683191
Zweites Kapitel. 
Romanischer Styl. 
311 
mit einer Kuppel auf dem Kreuze, so dass der Centraiismus hier besonders 
stark überwiegt. Auch am Aeusseren, das mit Galerien und Arkaden in 
glänzender Weise geschmückt ist, spricht sich diese Richtung durch die 
achteckige Kuppel, aus deren Dache ein laternenartiger Aufsatz mit-Licht- 
öffnungen und nach byzantinischen Vorbildern rund gestaltetem Schluss 
Dom zu Mainz. 
aufsteigt, deutlich aus. Zwei fast minaretartig schlanke polygone Thürme, 
zwischen Chor und Quera-Tmell angelegt, begleiten die Kuppel. Das Lang- 
haus mit seiner Ueberwölbung, westlichem Querhause und viereckigem 
Glockenthurme, in der Anlage alt, der Ausbildung spätromanisch, ist 
schlichter behandelt. Wiederum anders modificirt sich derselbe Grundplan 
an der Abteikirche Gross S. Martin. Zwar ist auch hier der östliche s, 
Bau zusammengedrängt, ohne Umgänge, in seinen drei Armen rund ge- 
M artiu zu 
Köln.
        

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