Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1682921
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Fünftes Buch: 
Man findet dies Verhältniss z. B. in den Seitenschißen der  ohannis- 
kirche zu Billerbeck bei Münster. War man erst so weit, so ergab 
sich eine consequente Aufnahme des Spitzbogens bei der Wölbung um so 
leichter, als mandadurch auch für die Anordnung des Grundrisses grössere 
Freiheit gewann. In der rein romanisch gewölbten Basilika beherrschte der 
Rundbogen auf's Strengste die Bildung des Planschemas, da. man für alle 
Figß 1: 
Dom zu Bamberg. 
Gewölbfelder eine möglichst quadratische Form haben musste. Sobald man 
den Spitzbogen einführte , war eine freiere Bewegung auch-für die Bildung 
des Grundrisses gestattet". Eine Folge davon war denn auch, dass man mit 
der Ueberwölbung der Querüügel eine Neuerung vernahm, hvie sie unter 
Fig. 190 der Grundriss des Bamberger Doms darstelltq Indem man 
nämlich von den Seitenarmen des Querschiffes die Partgie, Welche die Per-, 
speetive des Nebenschiffes einfach fortsetzt, durch ein Kreuzgewölbe über-
        

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