Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1682878
Zweites Kapitel. 
Romanischer Styl. 
279 
durch die flüssig geivordene, innewohnende architektonische Kraft in engste 
Verbindung mit einander. Das Verticalprincip ist entwickelt, verschärft, 
nicht mehr auf die Arkaden beschränkt, sondern bis zum Gipfel des Baues 
emporgeführt. Die Oberwände haben in diesem Sinn eine Gliederung erhal- 
ten, welche dem System der Wölbung entspricht. Endlich aber schwingt sich 
in freier Wechselbewegllng, gleichsam durch Wahlverwandtschaft getrieben, 
die aufstrebende Kraft emPOT, Yertheilt sich nach allen Richtungen und 
stellt dadurch eine genaue Verbindung der einzelnen Theile her. Denn 
indem jeder besondere Pfeiler nicht allein mit seinem Gegenüber, sondern 
auch mit seinem Nachbar in der Reihe und mit dessen Gegenüber (durch
        

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