Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1682851
Zweites KapiAteI. 
ARonxänisclmr-rr Styl. 
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Nothwendigkeit auf verschiedenen Punkten zu gleicher Zeit selbständig 
dieselbe Erscheinung hervorrufen. Gewiss ist, dass bald nach der Mitte 
des 11. Jahrhunderts in mehreren Ländern gleichzeitig die gewölbte 
romanische Basilika auftritt nach dem System, welches wir nunmehr dar- 
zulegen haben.    
   Wenn man die Basilika, Aciideriing 
Fisllfß-v  so wie sie in romanischer Zueit defüjfßgfd" 
1. "xi sich bereits ausgebildet hatte, 
Q.S.Q x     
f 7 "Qfx  auch in ihrem Mittelschiff mit 
 g    Gewölben versehen wollte, so 
 lr   '  wurden vorher einige Aender- 
a II'112111111211111111121   ungen des Grundplans erfor- 
f"       derlicli. Dass man die Säulen- 
J _'gl     WG, l basilika wegen der Schwäche 
Ü]        i;  der Arkadenstützen von vorn 
        herein verwerfen musste liegt 
    _ a  
I: g      3. "i auf der Hand. Nur der Pfei- 
1   bzmzzri  miwl   i N    günsäiig für 
i        ie ea sic igte mwan "urig. 
45':   GAR   i! äll'liim"i' Wie nun "b "h t d Pf 'l Pf '1 
Q2411    X.   n rßtzw: 11 81 3.111) 61' 6181" Der ei er. 
f?   yßvxx g. {315 ääfgffjl, als Arkadenträger dem germa- 
    i]? nisclien Sinn allgemeiner zu-  
 Wläi ab f" ääii "T1111" lll  wesagt zu haben scheint so 
      h    '  
      hatte dieses wichti e Glied 
"lfx   li 1:   Fl i!  53   f   g   
   gl-gxxii-Eälii schon mehr ach eine feinere 
m5:   u lAushildung auch selbst in der 
 äFff-iiliiäällf,     flachenBasilika erfahren. Man 
  "f" 1M VW, hatte seine schwerfiällige Masse 
 i; S"   W11  bisfvöilen an den Ecken abge- 
  "yjf  f: l  fast, abgeschrägt oder auch 
 t    reell  '11"    ausgehöhlt (Fig- 185 bei b), 
   4 manchmal auch in dieser Ver- 
 g] u    NL tiefung eine schlanke Halb- 
    ßr  fällle- oder Viertelsäule stehen 
ijfjfi;:.ii     "J   aS-Sell (Fis. 185 bei a) 0d 
    I,      4'  durch blosse _Einkerbung ein  
 freit.   z:  ahnliches feines Glied von 
 fi  dem Pfeilerkern geschieden. 
   ä Dadurch war dieser nicht allein 
 7!"  f" anmuthig belebt, sondern die 
 j: aufstrebendeTendenz aufneue, 
Zfßß- sinnreiche Weise ausgespro- 
   chen. Dass man ferner bei 
  übcrivölbten Nebenschifien der 
90m1" 51W?"- Rückseite des Pfeilers einen 
 Pilaster oder eine Halbsäule 
vorgelegt hatte, wurde bßrßlts bemerkt. Um nun auch für die Gewölbe des 
Mittelschiffes eine Stütze zu gewinnen, musstedman an der Vorderseite 
ähnliche Verstärkungen anordnen. Abernicht an jedem Pfeiler. Da man
        

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