Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1682837
Zweites Kapitel. 
Romanischer Styl 
275 
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Zeugen alle diese Veränderungen von dem beweglichen Bautriebe jener 
Zeit, so lassen die an mehreren Punkten wie es scheint selbständig und 
gleichzeitig auftretenden Bestrebungen nach einer Entwicklung des Ge- 
wölbebaues denselben in einem noch helleren Lichte erblicken. Schon 
seit der altchristlichen Epoche kannte und übte man die Wölbung, und an 
den erhaltenen Römerwerken hatte man genügende Beispiele einer bedeut- 
samen Wölbekunst. Auch in den Hachgedeckten Kirchen war es herkömm- 
lich, die Chornischen mit einer Halbkuppel, die Krypten mit Kreuzgewölben 
zu bedecken. Mancherlei Bedürfnisse und Wahrnehmungen führten bald 
auf eine ausgedehntere Anwendung dieser Constructionsweise. Zunächst 
scheint man die Seitenschiffe gewölbt zu haben, um der Last der oberen 
Schiffmauer kräftiger zu begegnen. Zu dem Ende legte man an die Rück- 
seite der Arkadenträger Verstärkungen in Gestalt von Pilastern oder 
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Ge wölbe.
        

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