Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1682596
Zweites Kapitel. 
Bomanischer Styl. 
251. 
der trotzigen Vasallen zerfleischten die Reiche, Vvuhrfnd "fünf dläsiälllreüä 
räuberischen Schaaren der Nßrmanllen , Weildel? nnd Dngamh o! wdh die  
verheerend einfielen. Unter solchen Vßrhaltnlsfen Vermoc te alle  
Pfle e der Architektur nicht sonderlich zu gedeihen. Zwar wurden 81118 
g Y f n Stiftungen Gemacht, Klöster gegründet, Kirchen er- 
äaenge um dgngmeh ilkt- aber (lie wenigen Reste, welche aus dieser Früh- 
a-ut  räcltelfslfasen imzeuaen deutlich den rohen Zustand der Technik 
321i ääsilzliiriistgefühls bis fortgisetztem, aber möglichst Wiäsverständiäfm 
Festhalten an denantiken Formen. Das??? Vänianliläz xägäiieäälgungn uiä 
 . n e : 
Jahrhunderten unzweifelhaft etvs agaljiifkeatl Sach Massgabe der damaligen, 
Feststellung des Grigndplans dlerhen Neugestalmngen dieser Art fanden 
Cultusbedürfnisse. ie wesen 1G -     
wir schon bei "derg  bitrachgegtgänGrlulrgilräsEgzzhgälgrgälggrilf: 1:1:  
S.'Gallen aus dem  a r .3 91m 
überall übereinstimmend entgegen.  3 
Dieser Beginn datirt vom. Anfang "des 1_1- ahrh liegeä Läiii   
10. J ahrh". waren die abendländischen Volker in 8111811. sohc gilt 115 n nlit 
Entartung und Entfesselung versunken, C1385 dfls Pamsc _e d n S; Zi 'n1vte 
Welchem die damaligen Menschen dem Jahre Tausend als em ei pighein- 
für. den Untergang der Welt und das göttliche Gericht entgelgen schärf; 
durch das Bewusstsein der allgemeinen Verclerbniss nu; Iwä. ääsltver- 
wurde. -Als nun das gefürchtete dahr abgelaufen ivalx, 9 ü; hie i vom 
nichtung zu bringen, atbmete die gesammte christlichek _e 1,111: fol m 
tiefsten "Verderben befreit, dankbar auf D? bijlngfn Zerelillwerkei näht 
jählingäfein ungestümer FGIIQIEIEIfQF , iiänsls: (1311 llääilzrreissen der alten 
genug z? thun_lvus,ste' Debela  ere zu ersetzen. Mittlerweile hatten 
Kirßhens um S19 gufch neuhdgrarferdgi Stürme sich ausgetobt. Die heid- 
die SchlImTnStei-i austseren Ilnenllilzurückgedrängt oder dem Christenthum 
mischen Volkersäha tedlie xslgatlichen Verhältnisse hatten sich gefestigt, die 
unterworfen 20T 8,31, eine bestimmt ausgeprägte Physiognomie zu zeigen. 
Gesellschaft dng irinanische Geist hinlänglich erstarkt, um auch in der 
I8: wir gäiiäleiglnäesprache Siigh zu bilden. Diesem Entwicklungsprozess 
uns s 
ran der romanische Styl."   
    
welchen die BezeiG nung a i     
    Der ewöhnliche Sprachgebrauch pflegt noch immer 
gsrrlirääitjää:  den erngisten Mauermassen, den kleinen , rundbogig ge- 
tern und dem naltfränkischenu Aussehen, wie man sich 
SCh1oSSenen..Fens 1 b zantinische darzustellen. Der romanische Styl ist 
gern ausdrugkt 11'345 {Ion jener Bauart, die wir als wirklich byzantinisßhe 
abelhgnlndversc ie e? haben Seine Benennung rechtfertigt sich aus seinem 
äisrrelts keriiilrilsdiiäleliie Sprachen, welche durch Verschmelzung der altrömi- 
858m.    1  d in 
Sehen mit germanischen Elementen in Jener lapoche entstanden sin 1188 
richtiger Bezeichnung dieses W TIlXHltIIISSES IDYOIIIQIIISClJEa 361131553331. öäiäher 
dieser Ausdfuckjllr den Bausty  welcher sich auf der asisfaiet hat eberk 
Tradition, durch Befruchtung mit germanischem Geiste enta d_ A, ab ie 
faus als der treifendste sich geltend machen. In der That 1st. 1:1 R hgft 
eine sehr genaue, nur mit dem äusseren Unterschiede , dass die eiisc a
        

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