Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1681835
Zweites Kapitel. 
Altchristlicher Basilikenbau. 
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punkte des ganzen Gebäudes, der grossen Halbkreisnische, leiteten. XVo 
man dagegen den antiken Architrav beibehielt, da entlastete man ihn , wie 
an der Basilika S. Prasse de zu Rom, durch flache Stichbögen (d. h. Bö- 
gen, die nicht einen Halbkreis, sondern ein kleines Segment des Kreises 
bilden), oder man stellte die Säulen in dichterer Reihe auf.  Bei manchen 
der grossen Basiliken ordnete man neben den beiden Säulenreihen noch 
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zwei andere an. so dass jedeTSeitS Zlvei, im Ganzen vier Seitenschiffe 
das Mittelschiff einschliessen. Die Beibehaltung der oberen Galerien über 
den Seitenschiffen, die man mitunter, z. B. an S. Agnese bei Rom , an- 
trifft, ist im Allgemeinen eine Eigenthümlichkeit byzantinischer Bauweise, 
zum Zwecke einer nach der Sitte des Orients gebräuchlichen Isolirung des 
weiblichen Geschlechts-
        

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