Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1681708
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Zweites Buch. 
Haus des 
Pansa. 
der Räume wie im griechischen, nämlich zwei besondere hinter einander 
liegende Abtheilungen, jede um einen freien Hofraum gruppirt; aber wäh- 
rend bei den Griechen die vordere als Männerwohnung, die hintere als 
Frauenwohnung diente , gilt bei den Römern die vordere, der Strasse zu- 
nächst liegende , dem öffentlichen Verkehr des Hausherrn mit seinen 
Clienten, die innere dagegen ist die eigentliche Familienwohnung. Gestalt 
und Verbindung der einzelnen Räume, vielfach den lokalen Bedingungen 
unterworfen, sind von mannichfach wechselnder Art; doch wird die normale 
Anlage des römischen Hauses am besten sich an einem Beispiele darstellen 
lassen, welches wie das Haus des Pansa zu Pompeji in seiner Anord- 
Haus dem Pausa. 
Längendurchschnitt. 
nung als Prototyp eines grösseren antiken Privathauses zu fassen ist. Durch 
die von korinthischen Pilastern (vgl. Fig. 11:3) eingeschlossene Hausthür 
Haus des Päusa. Grundriss. 
treten wir in das Vestibulunl (4 im Grundriss Fig. 116), so genannt, weil 
der Römer beim Ausgehen l_ner erst das Oberggwvand anlegte. Auf der 
Schwelle begrüsst uns e1n 1n Mosaik ausgeführtes Salve. Das einfache
        

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