Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1681451
Drittes Kapitel. 
Römische Baukunst. 
137 
Details nüchtern und ohne Verständniss ihres Wesens behandelt (vgl. Fig.  2). 
Am augenfälligsten wird dies beim dorischen Gebälk, wo die ursprüngllche 
Fig. 91. 
 
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Bedeutung der 'l'riglyphen so weit verkannt ist, dass auf den Ecken. der 
mathematischen Gleichmässigkeit zu Liebe, die Triglyphe ebenfalls über 
F U2 die Mitte der Säule gestellt wird, sddass 
 15'    eine halbe Metope den Abschluss bildet.  
 In den Metopen liebt man übrigens Rosetten 
  rq, und Embleme verschiedener Art- anzu- 
li bringen- 
 M;   X k'   Das wiehtigste firundelcment der römi- Gewölbebau. 
 3x11,  I1    sehen Architektur ist der Gewölbebau. 
W15      Er ist, wie wir wissen, eine altitalische Erb- 
 " ii  .1 Schaft und wurde den Römern durch die 
I I'll"! i Etrusker überliefert. WVag nun die C011- 
 structive Form des Bogens betrifft, so wurde 
 diese von den Römern in keiner Weise ver- 
 ändert, Sondern nur in aus edehnterer Art 
 äijm  und in grösserer Mannichfaltägkeit der Com- 
L . binationenbenutzt. Bei geschickter Anwen- 
 dung bereits vorhandener Formen zeigt sich 
l gerade hierin eine ausserordentliche Gewandt- 
 heit und ein grosser Reichthum an Motiven.  
 r  Durch die umfassendere Handhabung des Ge- 
 wölbebaues wurde nun zunächst die Entfal- 
Dorische Ordnung bei den Römcw- tllllg einer grossartigen M a s s en  Ar chi- 
t e k t u r begünstigt. Vermöge seiner bedeuten- 
den Widerstandskraft gestattete der Bogen die Anordnung vieler Stockwerke 
selbst an den kolossalsten Gebäuden, und wurde zugleich wegen seiner
        

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