Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1681306
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Zweites Buch. 
acht Winde im Relief angebracht, und ein eherner T_riton auf dem Dache 
wies als Windfahno mit einem Stäbchen auf den jedesmal wehenden Wind 
hernieder. Darunter sind die Linien einer Sonnenuhr, eingegraben. Sehr 
charakteristisch erscheinen die Säulenkapitäle, die, in Kelchform gebildet, 
unten einen Kranz von Akunthusblättern, derüber einen andern von schwer- 
geformten Schilfbliittern zeigen (vgl. Fig. 63 auf S. 94). Mit diesem letz- 
teren Denkmal steht eine Wasserleitung in Verbindung, die, durch eine 
  Fig.81. A,   
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  Kapitäl am Monument des Lysikrätes. 
Reihe von Rundbögen gebildet, der Uhr das nöthige Wasser zufiihrte. Diese 
Bögen sind aber keineswegs durch Keilsteine, sondern in ganzer Ausdeh- 
nung monolithisch hergestellt, je aus einem einzigen Marmorblock von 
9 Fuss Länge, 431„ Fuss Höhe und 2 Fuss" Dicke. Charakterisirt sind sie 
als dreifach getheilter, gebogener Architrav, dessen Bekrönung eine kleine 
NVelle mit einer Platte bildet. Die Pfeiler, von welchen die Bögen aufstei- 
gen, zeigen dorische Antenkapitäle; Wir haben also hier ein merkwürdiges 
Beispiel, wie die Griechen die ihnen fremdartige Form des Bogens in der
        

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