Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1681208
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Zweites Buch. 
als die originellste, sondern auch als eine der vollendetsten Schöpfungen 
der hellenischen Kunst erscheint. Die östliche Vorhalle summt der südlichen 
Seite ist bis zur Linie (ld (im Grundriss Fig. 76) auf bedeutend höherem 
Nordwestliche Ansicht des Erechtheions. 
Terrain angelegt. Alles Uebrige hat ein viel tieferes Niveau des Bodens. 
Der Hauptkörpcr des Gebäudes besteht aus einer Cella A, vor welche nach 
m" 76 Osten eine Vorhalle von sechs 
 "  schlanken ionischen Säulen tritt. 
Dies war ohne Zweifel das Hei- 
  Q Q ligthum der Athene Polias. Der 
  J  westliche Theil wurde indess wie 
   "   Q es scheint durch eine Zwischen- 
I. a. b: Q wand von enem getrennt , deren 
i. o  _ m Q Spuren im Mauerwerke bei aa 
noch sichtbar sind. Ob die wei- 
' I   Ü Q teren Ansätze bei b b ebenfalls auf 
 m  g  eine Zwischenwand oder bloss auf 
I1  ä eine freie Stützenstellung deuten, 
 u e? i? welche den RauInB von der Durch- 
 .  Q gangshalle EF trennte, muss da- 
 h hingestellt bleiben. An der west- 
 e! liehen Schlusswand sind, entspre- 
 chend den Säulen der Vorhalle, 
    via-i"? Halbsäulenßxnit der Mauer ver- 
bunden, zwrscherwvelchen Fenster 
 Q O Ü O . angeordnet wären, die dem west- 
Grundriss des Erechtheions liehen Raume Licht spendeten. 
Vor seine Nordseite legt sich, 
breit vorspringend, eine Vorhalle D, die auf sechs zierlichen ionischen 
Säulen ruht, vier in der Fronte. Unter dem Boden dieser Vorhalle hat man 
die Dreizackspilr und die heilige Quelle entdeckt, zu welcher eine kleine
        

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