Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1680973
Erstes Kapitel. 
Griedhische Baukunst. 
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durch drei, bisweilen durch zwei über einander etwas vertretende Theile 
gebildet, die manchmal durch feine PeflellSßllnürg mit einander Verknüpft, 
werden. Diese Dreitheilung verstärkt den Charakter horizontaler Lagerung, 
festen Zusammenhalts und 
 n?" 59'  mildert zugleich den Eindruck 
 des Massigen. In der Unter- 
   ansieht erscheint das ionische 
 Gebälk wie aus zwei neben 
 einander liegenden Balken zu- 
l  sammengesetzt, eine Anord- 
 nung, die schon in der Zwei- 
theilung des Kapitälpolsters 
   angedeutet wurde. Im attisch- 
ionischen Style findet dies  
 nicht statt. Ein mit einer krö- 
  nenden Platte -bedecktes Ky- 
 3iigonßlaiifsjgriäfiiifglgg;  
 und durch eine Perlenschnur 
 mit dem Epistyl verknüpft ist, 
i grenzt letzteres vom Friese  
  (oder Thrinkps) ab. Dieser kost  
wen.wie:sietevsiernyrnamßsr kennt die dorlsche Triglyphfm" 
"W    Eintheilung nicht, bietet viel- 
 "19 LZ  Xi x mehr irirldillrchäus änglegnlle- 
, "T"   ß rter äc e ür er ur- 
 1   gdhmuck einen bedeutsgmcn 
   Hintergrund und wird dadurch 
  zum Z op h oro s (Bildträger). 
    l    'N Nach oben schliesst auch er  
 1 l m W in charakteristischer Weise 
  mit einem durch diePerlen- 
 i   schnur angeknüpftenkräiftigen 
 Kymation von geschwunge- 
I ncm. Profil und entsprechen- 
 dem Blattornament. Das Gei- Gßißwl- 
 s on besteht hauptsächlich aus  
I. einer vertretenden Hänge- 
 platte, die nicht so hoch ist  
wie die des dorischen Styls, 
  und deren Unterfläche auch 
 nicht wie dort abwärts geneigt 
  und mit Mutulen und Tropfen 
"l AttiÄChOBI-agilng. Von der Nordhalle des Ercchthcioxis.  besetzt iSt. Statt (11856? findet 
 sich manchmal, um die Platte  
zu erleichtern und sie als Schwebendes zu charakterisiren, ein Schema V0I1 
Z ahnschnitten (oder Geisipodes) hinzu, d. h. von viereckigen, in kürzen  
Zwischenräumen neben einander gereihtcn Ausschnitten der Hängeplatte. 
Die attische Bauweise kennt die Zahnschnitte nicht, sondem es genügt bei 
        

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