Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Architektur von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart ; mit 448 Holzschnitt-Ill.
Person:
Lübke, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1679428
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1680876
Erstes Kapitel. 
Griechische Baukunst. 
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der späteren Epoche durch" eine Rückwirkung orientalischer Sitten mit 
um 51 allem Prunk einer ausgebildeten 
 ä? ü; Kunstweise ausgestattet wurde. Das 
 ä g griechische Wohnhaus  so viel geht 
     {A  aus den Zeugnissen. der alten her- 
ä   E?    f; vor  hat darin seinen diametralen 
 ä-t;    .4,  Unterschied vom modernen (und 
K, __d l     ' mittelalterlichen) Wohnhause, dass 
   x ä es nicht wie dieses sich der Strrasuse 
   i.)  zuwendet, sondern im Gegentheil 
LH  i   sich von derselben zurückzieht und 
f?  ssc 21-" x a um einen inneren Hofrauni (Aula) 
was      1 1. 
 ä   sich gruppirt. Wie es sc ioii SIC 
        
7 i    ten, so bewahrt auch in der späteren 
  l lllw" imml"   Zeit das Privathaus der Alten jene 
IQIMWAX NWDÄWAWNXVAXWÄWAMWUAW QMM -E_intheilung in einen vordeicn Fheil. 
ä die Männerwohnung (Andronitis), 
und einen hinteren Theil, die Frauen- 
 Wohnung (Gynaikonitis). Beide sind 
 mit einander durch einen Flur (Me- 
 - taulos oder Mesaulos) verbunden, 
  beide reihen ihre Gemächer um einen 
913V      
K; 5b oflenen Hof mit einem Saulenperi 
 styl, von welchem die Zimmer durch 
  die nur mit Vorhängen verschliess- 
 2:"  baren Thüröffnungen ihr Lieht em- 
ää-Q  Pfangen. Auch hier erhebt, sich in- 
  K "  _i E: mitten der ersten Aula unter freiem 
Ä  l i)  ä Himmelder Altar des Zeus Herkaios. 
'  p   Eine Stiege führt nach dem Ober- 
'f , "ää T geschoss (dem Hyperoon), wenn ein 
 liv    solches vorhanden, welches für die 
i"   Selaven. hääimmtwar. DeiriHaupt- 
 glatt,  kg; eingang( yroreion) gegenuber, an 
        etnägegengesetzten Seite der Aula, 
ä i  A") w)!  u I: er einzige Zugang zurliraueii- 
   wo nung, so dassder ganze Verkehr 
N g K H im 2 l oEo YOAZ I A derselben durch die Männerwohnung 
XPHZTHKAWIAOETOPFEM geht, von dort aus überwacht wird. 
 jpE  YVir haben also hier ganz das orien- 
talische Verhältniss, welches noch 
heute den Harem in die innersten 
 Gemächer des Hauses verlegt. Die 
 252)„  f  Aula der Gynaikonitis ist nur uauf 
 drei Seiten mit einem PGTISiL-jjl um- 
Attisi-Jie Grahstele.  gfabeni dle Rückselte öffnet sich auf 
einen Vorplatz, der den Zugang 7111m 
Arbeitssaal der Hausfrau, zum ehelichen Thalamos und zu den Schlafzim-
        

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