Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1674076
Keramik. 
Klassifikati 
d e r 
Gefässe 
krempte Mund {ing das Unreine im Wasser auf, so 
wohl beim Schöpfen wvie beim Trinken zurückblieb; 
ward daher auf Märschen und im Felde gebraucht. 1 
dass es so- 
das Gefäss 
Zu gleichen 
z!   
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Cothol 
(Bfürlgniart) 
militärischen Zwecken dienten die verwandten goldenen Schalen 
mit Bügel, zum Aufhängen an dem Sattelknopf, die in Ungarn 
gefunden werden sind, mit seltsam asiatisirenden Ciselirungen. 
Dergleichen hatten schon die parthischen Reiter auf ihren Wan- 
derungs- und Kriegszügen. Noch jetzt bei den Arabern üblich. 
Beispiele bei J. Arnetli, Gold- und Silberornamente des k. k. 
Münz- und Antikenkabinets in Wien. 1850. 
Die Kunst des Viel- und Schnelltrinkens erfand den Deines 
' Xenoph. Cyrop. 1, 2, S. Kritias bei Athen. XI. p. 483 B. Plut. Ly- 
curgns 9. Die von Otto Jahn (Beschr. d. Vasens. S. XCIII, Anm. 650) 
unerklärt gebliebenen äußzßvsg sind eben die cingekrempten Lippen. Siehe 
heistehenden Durchschnitt eines Kothnn.
        

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