Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673995
Kerarßik. 
Klassifikation 
der 
Gefässe 
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nur in den barbarischen Riten iimgiren und von Asien oder 
Aegypten her in die christliche Kirche Eingang gefunden 
haben. Gewiss ist wenigstens dasselbe noch immer das bei den 
Prochoen (theils archaischen theils barbarischen Stils). 
Orientalen übliche Gussgeschirr, das in unseren Sammlungen in 
sehr reichen und schönen Exemplaren zum Theil noch aus sassa- 
nidischer Zeit repräsentirt ist. 1 
Seit dieser Zeit scheint sein Typus sich in dem westlichen 
Asien nicht Wesentlich verändert zu haben. 
Dagegen herrscht unter den indischen Gussgefässen die grösste 
Mannigfaltigkeit und Freiheit in den Formen und in der Weise 
ihrer Verzierung. Verschiedene solcher. indischer Gefässe gehörten 
zu den interessantesten Gegenständen auf der Londoner Aus- 
stellung von 1851. Das Beste davon wurde für die verschiedenen 
Sammlungen Londons erworben, mit der Absicht durch gute 
aber die beste Zeit der liellenischen Töpferei beniitzte sie nur selten  und wo 
ein besonderer materiellerfZweck vorlag. Einige derartige (ieschirre sind auf 
dem oben stehenden Holzschnitte zusammengestellt. Sie sind wahrscheinlich 
mit denen die bei den Römern gutti hipssen identisch. Das eine mit beson- 
ders hervorragendem Schnabel ist das ägyptische, wovon oben die Rede war. 
1 In der Sammlung des Herzogs von Blaeas sind zwei prztehtvolle arabische 
hbuires". Auch besitzt das Br. Museum zwei dergl. aus dem 13. Jahrhundert 
mit reichen Ciselüren, Arabcsken, Vögeln u.  w. Siehe die Skizze eines 
snlr-hen Gvfässes, Seite 64.
        

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