Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673851
Keramik. 
Klassiiikation 
Gefässe 
deren Formen in dem Reichthunl ihrer Theile und dem organi- 
schen Verbundensein dieser letztern. 
Wohl in keiner Sammlung ist dieses herrliche Gebilde voll- 
ständiger und durch bessere Auswahl der schönsten Exem- 
plare repräsentirt als im Br. Museum, WO dasselbe in allen 
Varietäten auftritt. Unter diesen zeichnet sich dasjenige Gefäss, 
Welches von Gerhard und andern mit der Kalpis identiticirt wird 
und dem entwickelten Vasenstile angehört, durch besondere Ele- 
ganz aus.  Holzschnitt.) 
 
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 1.x. Will 
"Ältyääix" U51. Mm"? 
 
x. 
(ENQÜM 
Ilydria. 
Kalpis. 
Ausser den schönsten hellenischen Thonvasen dieser Gattung 
iindet sich dort auch eine Menge bronzener Hydrien, obschon in 
Beziehung auf letztere die Museen Neapcls und des Vatikans 
grösseren Reichthum enthalten mögen. Die Mehrzahl derselben 
sind kannenartige Geiässe von den mannigfaltigsten Formen, 
aber stets gleicher Grundidee, Handhydrien, bestimmt, nicht auf 
dem Haupte, sondern in der Hand getragen zu werden, und dess- 
halb nur mit einem einzigen vertikalen Ohrhenkel versehen. 
Sie bilden eine Art Reduktion und zugleich eine charakteri- 
stische Nebengruppe zu der vollständigen korinthischen drei- und 
Vierarmigen echinusartig geformten Hydria. (Siehe Holzschnitt 
auf Seite 50.)  
Die römische Hydria erreichte nicht die Eleganz der griechi- 
schen Thongeschirre der gleichen Bestimmung, oder selbst der 
hetruskischen Bronzekannen, und bekundet, wie das gesammfe 
591111101", sm u. 7
        

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