Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673785
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Fünftes 
Hauptstück. 
 Die ägyptischen Löffel, die sich in bedeutender Anzahl er- 
hielten, trennen sich in zwei Hauptgruppen, je nachdem sie für 
profane oder heilige Zwecke bestimmt sind.  
Die hier abgebildeten langgestielten Löffel, mit der kühnen Wen- 
dung an dem Ansatze des Stiels und dem Ausgussschnabel, zeigen 
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Simpulum (Br 
Ess- 
und Weihrauchlöffel Aegyjat. 
(Wilkinsou). 
bereits eine zusammengesetzte Form. Dieser Löffel gehört als 
simpulum zu der weiter oben iigurirten Situla. 
Der eigentliche Esslöffel ist gerade, dabei mitunter reich mit 
Bildwerken verziert; oft stellt der Griff eine Menschen- oder Thier- 
figur dar. 
ä: Ein als Hand gestalteter Löffel 
m;   v!  diente Zum Aufschütten des Weih- 
W rauchs auf die Räucherpfanne oder 
den Altar. 
 Weniger elegant, obschon im 
m. Simpmum (m. Mm Prinzipeihrer. Bildung ähnlich ge- 
staltet, sind die assyrisehen Löffel, 
deren sich mehrere im britischen Museum befinden. 
In gemilderter Weise wiederholt sich die Form des ägypti- 
schen OpferlöHels auch an den griechischen Geräthen der glei- 
chen Bestimmung (Arystichos, Arytaina, Aryster, Kyathos, lat. 
simpulum und trulla).
        

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