Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1678309
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Elftes Hauptstück. 
gemacht wird die Slairale durch das uralte Verfahren des Sehweis- 
sens und Löthens, in Welcher Weise sie schon an ältesten Schmuck- 
sachen erscheint. 
Bei dem Drahtgeflecht seien die Vcrknotungen der Art, dass 
die Zerstörung einer Masche das ganze System nicht auflöse  50). 
Das Knotengefüge sei durch die der Metallotechnik vornehmlich 
eigenen technischen Mittel (des Nietens, Schweissens, Löthens) 
gesichert. Die Starrheit der Naht oder der Einfassung sei ausser- 
dem unterstützt durch Wölbung dieser verbindenden Theile, die 
zumeist nicht planirnetrisch, wie die entsprechenden Verbindungen 
in der eigentlichen textilen Kunst, auszuführen sind, u. s. w. 
Obschon das Drahtgeflecht in der Regel das einfassende (ein- 
schliessende) Element einer synthetischen Form ist, kann es doch 
auch in sich selbst eine abgeschlossene Form annehmen und als 
solche zugleich zusammenhaltend thätig sein, wo dann die Rollen 
wechseln, der Kern als aktives, der Umfang als passives Glied 
der synthetischen Einheit. (S. die beistehenden keltischen Gold- 
Verzierungen.) 
Keltisc!
        

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