Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1678271
Metallotechnik 
(Metallarbeiten 
Metall 
Das 
dehnbarer 
Bildstoff. 
491 
und der 
zu einer 
Einfassung aus seiner thetisch unmittelbaren 
synthetischen erhebt. 1 
 
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Existenz 
 Damit dieser Ausdruck höherer Einheitlichkeit aber vollständig 
befriedige, muss das Streben des Unlfassenden nicht ungleichmässig, 
sondern in sich abgeschlossen sein, das eurhythmisehe Gesetz 
muss in ihm verwalten. Alles dieses erfüllen jene alterthümliehen 
Filigranschmueksachen auf das Vollständigste; sie bestätigen zu- 
gleich die im letzten Paragraphen ausgesprochene Wahrnehmung 
über den rein technischen, zugleich dynamiseh-zweeklichen Ur- 
sprung alter Kunsttypen, die niemals unmittelbar aus einer Nach- 
ahmung oder symbolischen Auffassung bestimmter konkreter 
Naturformen hervorgingen. 2 
1 Als Beispiel mag obenstehende Broche dienen. (Nach meiner Angabe 
ausgeführt.) 
2 Wo Letzteres an alten Schmucksachen (wie an den auf nachfolgender 
Seite beigefügten alt-etruskischen Filigranbroehen) oder überhaupt an Werken 
der Kunst hervortritt, ist es sicheres Kennzeichen einer vorgeriiekteren Stufe 
(11656? letzteren. der diese Gegenstände angehören. Die Realistik in der Be- 
Ilützung konkreter Naturformen in den Künsten steigert sich bis zu einer 
Grenze, WO der Verfall derselben sie wieder schrittweise auf die typische Ein- 
falt der inkunablen Kunst zurückführt, Wir betonen ausdrücklich, um nicht 
mit gewissen früheren Aussprüehen in scheinbaren Widerspruch zu gemthßll 
(z. B. mit dem Schlusse des ä. 4. Bd.  dass das naive Kunstschaden, ob-
        

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