Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1677979
(Steinkonstruktion). 
Stereotomie 
Technisch-Historisches. 
461 
Sonderheiten: Zeigt, obschon aus perikleischer 
ein YVerk des Iktinos den alterthümlichen Habitus der 
Zeit und 
Ordnung. 
 
 
Basis nach ältestem Typus, mit dem Troehilos in Hohlkelxlen- 
form. Säule kurz und stark verjüngt, etwa um U?) des Durchm. 
Kapital schwer, Weit ausladend und mit steigender ausgeschweifter 
Spirale. Ueber der Spirale kein Abakus, sondern ein Searnillurn, 1 
zur Aufnahme des Epistyls. Das Polstermotiv fehlt, vielmehr ist 
das Kapitäl gleichseitig. 2 
Nach 
O rdnung. 
Propylaion zu Athen. Innere 
dorischem Kanon und der Norm: 
3 x 7 z 21 
(18,7 4 3) z 21,13 
Sonderheiten: Basis attisch, wenig ausgeladen, der obere 
Torus kannelirt. Sie ruht auf einem runden Troehilos, nach Art 
der samischen Basis. Säulenschaft edel gebildet, mit massiger 
Verjüngung und Ansehwellung. Kapital mit stark gesenkter Spi- 
rale, nach asiatiseh-ionischer Weise (mit Polstermotiv). Ueber 
je 3 Säulen lag ein isolirter, nicht in die Wände auslaufender 
Arehitrav, über dem in bewundert weiter Spannung die Decken- 
träger und das reiche steinerne Getäfel.  
Erechtheum. 
Nordportikus. 
Nach dem 
lPosten, einfacher Steinhöcker, zur Aufnahme des Architravs. 
gV. Stackelberg, der Tempel zu Bassae. 
3 Bis zu den Platten der Decke gerechnet. 
4 Die Norm folgt: dem Kanon genau, sowie man die Entfernung der Eck- 
säulen von den äusseren Grenzen aus als Seite des Grundquadrats annimmt-
        

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