Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673735
Keramik. 
Klassifikation 
der 
Gefässe. 
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mälern bekannt. Ein köcherartiges cylindrisches Bleigefäss grie- 
chischen Ursprungs beündet sich in dem Museum zu Neapel. 
(Mus. B. XII, 46.) 
Sonstige Formen von 
Behältern. 
Ausser den erwähnten sind noch verschiedene andere Formen 
typisch geworden, die hier noch kurze Erwähnung finden mögen: 
Das Räuchergefäss (üviuunfgzow, ltßuvwmgig, acerra, turibululn). 
Es bildet zusammen mit dem hohen Untergestell aus getrie- 
benem und gelöthetem Metall ein sehr anmuthiges Ganzes, das 
als Rauchopferaltärchen auf Reliefs und Vasenbildern nicht selten 
angetroffen wird. (S. Holzschnitt a.) 
I, Ein bronzenes turibulum, vormals in dem 
K, Museum de' Gualtieri, ist abgebildet in Roccheg- 
(f; f giani tab. 39. (S. Holzschnitt b.) 
 Gar zierlich und mannigfaltig in Form und 
(fing  Ausstattung sind die chinesischen und indischen 
 Rauchgefässe; erstere zumeist aus Bronze und 
 in naturalistischer Nachahmung von Pflanzen- 
_7 formen, Ting genannt; 1 letztere in edlen Me- 
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Libanotris. 
Turihulum, 
tallen, mit eingesetzten Edelsteinen oder emaillirt; eine andere 
Art aus schwarzem Gusseisen mit Silberniellos.  Wenn man 
will lassen sich auch die zierlich und Wohl stilisirten NargileHs, 
die bekannten Wasser-Tabackspfeifen des Orients, die sich vor- 
1 Beisteheuder Umriss eines chinesischen Gefässes dieser Art aus Metall 
ist aus einer Privatsammlung in London. Vergl. auch Labarte Collect. D11- 
bruge introd. p. 408 und catalogue p. 832-833. (Siehe Fig. d, S- 38-)
        

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