Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1677938
Stereotmnie 
(Steinkonstruktion). 
Technisch 
Jqistorisches. 
457 
Norm: 4 X 6,65 z 26,61 
(18 4- 4) : 22. 
So nderheiten: Die Weitsäuligkeit ist bei diesem Bau durch 
seine Bestimmung als Eingangsportal und seine mässigen Verhält- 
nisse motivirt. Die Details deuten auf alex. Bauzeit. 
Ionisehe Werke nach der zweiten ionischen Norm mit dem Grund- 
quadrat, dessen Seite 5 Interkolumnien umfasst. 
Didymäum bei Miletß 
Zehnsäuliger Dipteros, nach Strabo der grossartigste aller 
Tempel. 3 Epoche der Erbauung unbekannt. Architekten Da- 
plinis von Milet und Päonius von Ephesus. 
Breite der Front von Axe zu Axe der Eeksäulen 48 M. 555. 
Durchmesser der Säulen 2 M. 100. 
Gebälk unbestimmt, nur der Arehitrav der inneren Reilie der 
Säulen des Dipteros, der sehr niedrig ist, hat sich erhalten. 
lvahrscheinlicli war der äussere Architrav höher. 
Werke n 
quadrat , 
Wahrscheinliche Norm nach neuem4 Kanon: Ö X 5,111 z: 25,555. 
(19 4- 4,5) z 23,5. 
Sonderheiten: Vollendete Durchbildung aller Theile. Ioni- 
sche Basis mit hohem Plinthus etwas über 1 Modcl hoch. Säule 
schwach verjüngt. Polster-Kapitäl ohne Senkung der Spirale, schon 
nach neuem Kanon, von geringerer Höhe als die älteren. 
Wahrscheinliche Norm 
neuem 
Kanon: 
Tempel der Aphrodite zu Aphrodisias. 
Achtsituliger Pseudodipteros. 
Erbauungszeit unbekannt. 
Breite der Front 18 M. 50 Cent. 
Säulenstärke 1 M. 123 Cent. 
Gebälkshöhe unermittelt.  
Wahrscheinliche Norm: 5 X 4.707 r: 23.53. 
(20 4- 4?) : 24- 
lNach dorisclnem Kanon wäre die Norm dieses Tetrastyls: 19,95 
m22? 
Es hält also das Mittel zwischen dem dorischen und dem alten ionischen 
Kanon. 
QNach Texier A. M. 
aDouh wurde. er, den kolossalen Ausmessungen nach, vom Artemisiunn, so- 
wie von den beiden Zeustempeln zu Selinus und Agrigent, weit überboten. 
4Nach altem Kanon wäre die Norm: 29.444 
(19 4- 4,5) : 23,5. 
5 Nur der Arcl1itraw' ist vorhanden r: 1,3 Mode]. 
dorischem 
1 Nach 
Kanon 
die 
wäre 
dieses 
Norm
        

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