Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1677881
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Zehntes 
Hauptstück. 
auf 2 Säulen. Rechts xund links der Mitte zwei pilasterartige 
Stelen, worüber Löwenköpfe. Diese Wie alle sonstigen Skulp- 
turen alterthümlich asiatisirend (mit Ausnahme eines Wahrschein- 
lich später ausgearbeiteten Reliefs über dem Eingang). 
Norm nach dorischem Kanon: 25 
 
Höhe der (attischen) Basis 1 Model. Höhe des Kapitäls 
Model. Die Spirale ist in der Mitte alterthümlich gesenkt. 
2 
Konstruirte Monumente. 
zu Xanthos in Lykien. 
Harpagosmonument 
Sogenanntes 
i 
Auf einem hohen Stylobat ein 
viersäuliger Peripteros. Model : 
7,109 engl. Zoll. Säulenzwischen- 
weite cigca, 6,5 Mod. 
Zu der Bestimmung der Norm 
dieses Baues fehlten mir die nöthigen 
Daten, die in den oben citirten Schrif- 
ten über denselben nicht alle ent- 
halten sind. 
Sonclerheiten: Sehr Weit- und kurzsäulig. Schwere ionische 
Basis, beinahe 1 Durchm. hoch, gleichfalls schwerfälliges Kapitäl 
mit niederwärts gebogener doppelter Spirale und Riemenpolster, 
nach Art der (späteren) attischen Säulen des Erechtheums. Schäfte 
stark verjüngt mit Entasis, die sich, nach Penrose, auf llß Zoll 
(engL) beläuft. Gebälk ohne Fries, ganz den Epistylien der lyki- 
sehen Felsenfagaden ähnlich, Kassettendecke mit eigenthümlich 
naturalistischer (gemalter) Ornamentik. Der Architrav mit Skulp- 
turen bedeckt, wie der des dorischen Tempels zu Assos. 
Selinus 
Heroum zu 
HittorH). 1 
(nach 
Viersäuliger 
Pro stylos. 
Norm: 
lHittorü areh. polych. p]. II. u. ff. 
Die Zusammenhörigkeit gewisser ionischer Details mit diesem und dem 
sogenannten Phalarisheroum wird zwar von dem Duca di Serradifalco geläugnet, 
aber von andern Reisenden bestätigt.
        

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