Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1677871
(Steinkonstruktion). 
Stereotomie 
Technisch-Historisches. 
451 
bildnerischen Ungefügigkeit des Felsens 
Malerei berechnet. 
erklärlich, 
auf Stuck 
und 
Zweites Felsenportal 
Telmissos. 
Wahrscheinlich 
älter 
als 
das 
erstere. 
Nur 
zwei 
Stufen , 
ohne 
Stereobat, sonst sehr ähnlich. 
Norm nach dorischem Kanon: 3  7,58 : 22,74 
     
Sonderheiten: Verjüngung der nicht-kannelirten S. circa U7. 
Säulenbasis genau 2 Model mit hohem Plinthus, steilem Trochilus 
und schwachem Wulst ohne Stäbchen und Anlauf. Kapitäl schwer, 
2 Model Höhe zu 3314 Breite, ohne plastische Durchführung, auf 
malerische Dekoration berechnet. Ante wie oben, Basis derselben 
nur nach vorn profilirt (wie auf einigen Vasenbildern) mit dorisi- 
rendem Kapital. Gesimms wie oben. Hohe Giebelzierden mit nur 
gemalten Palmetten. ' 
Felsenportal 
Antiph ellos. 
Unter anderen ho chalterthümlichen 
Felsenmonumenten eine besonders 
bemerkenswerthe Giebelwand mit 2 
ionischen Ecksäulen, deren Zwischen- 
weite circa 21 Model beträgt. 
Norm nach dorischem Kanon: 
3 X 7 I 21 
(16 4- 4,55) : 20,55. 
Sonderheiten: Säulen stark ver- 
jüngt mit nur 14 (ionischen) Kanä- 
len. Basis ohne Plinthus, niedrig, 
stark ausgeladen. Kapital sehr alter- 
thümlich, mit geschweifter, in der 
Mitte gesenkter Volutenbinde und 
Ionische Ordnung an einem Grabmal Palmettenschmuclt (S' Figur) Ar" 
zu Antiphellos. chitrav ungegliedert mit einfachem 
Viertelsstabe als Abschluss. Darüber ein ausgezahntes Geison 
nebst Rinnleisten in Hohlkehlenform.  
Baldachinartig 
Grosses Felsenportal zu Myra. 
frei ausgehauenes Giebelgebälk, 
hinten 
gestützt
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.