Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673712
Keramik. 
Klassifikation der Gefässe. 
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Das gleiche Gepräge lässt sich noch an den gräkoitalischen 
Sügenannten cistae wahrnehmen, wenn ihre eingravirten Figuren- 
friese auch schon in Darstellung und Inhalt den Einfluss der 
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Aegypt. korbiörmiges Säulenkapitäl (Miuutoli). 
ausgebildeten hellenischen Kunst und spätere Auffassung des 
Mythos verrathen. Es sind (zylindrische Weihgeschirre aus ge- 
triebenen, zum Theil gewalzten, Metallblechen, mit iigurenver- 
ziertem, Hachkonischem Deckel, drei niedrigen. Füssen in Form 
von Löwen- oder Panthertatzen und drei Ketten zum Tragen und 
a, Befestigen. Sie wurden meisten- 
 theils im pränestinischen Gebiet ge- 
  funden; auch die berühmteste mit 
  dem Argonautenmythos als Fries 
w?  und einer lat. Inschrift, wonach 
  A  sie um 500 Roms in dieser Stadt 
KIFÄQ ihn gemacht wurde. Andere, fast nicht 
 7- w; väflßtliylll   minder interessante beiinden sich 
  im britischen Museum, darunter 
  " iilll auch die hier dargestellten. 1 
um  Maß   
ylill   Ein merkwürdiges Exemplar 
    ähnlicher Gefasse ist die aus Silber- 
Cisme (BL Mm, iiligran bestehende cista der Pro- 
Jecta, mit kuppelfbrmigem Deckel, 
Nischen und dergl., gefunden mit vielen anderen Silberarbeiten 
auf dem Quirinal, christlicher Zeit angehörig. 2 Hier zeigt sich 
der alte Typus bereits ziemlich verwischt, der übrigens anden 
1 Ueber die berühmte ficoronische Cista vergl. Müller, Denkm. I, 309. 
Mus. Kircher I, 6-8. Millin Gall. CVI. 422. Gerhard Etr. Spiegel I, 2. 
2 Visconti, lettera su di una anticha argenteria. Roma 4". 1793.
        

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