Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Keramik, Tektonik, Stereotomie, Metallotechnik für sich betrachtet und in Beziehung zur Baukunst ; mit 239 in den Text gedr. Holzschn. und 5 farb. Tondrucktaf.
Person:
Semper, Gottfried
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1673108
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1677508
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Zehntes 
Hauptstück. 
W 
vertikale Seiten der Hölle der Ordnung, gerechnet von dem Rande 
der letzten Stufe des Stylobats bis zum obersten Rande des 
Kymations der Hängeplatte (mit Ausschluss der etwa vorhandenen 
krönenden Rinnleiste), gleich sind, so bildet dies das von uns 
sogenannte ljiuermalrechtecl; oder kurz die Norm; Längen- 
masseinheit dabei ist der halbe untere Säulendurchmesser oder 
der Model. 
Die hier inneren durchgezogenen Vertikallinien sind die Säulen- 
axen; die innere Horizontale bezeichnet das Verhalten der Höhe des 
Gebälkes zu der Höhe der Säulen. S0 sind in der Norm alle Haupt- 
verhältnisse und Masse des Systems enthalten und gegeben. Zu- 
nächst das allgemeine Verhalten zwischen Höhe und Breite der 
Norm, die länglicht oder quadratisch oder hoch ist, nach den Ver- 
schiedenheiten der Stile und Kunstzeitalter. Sodann das durch 
die Anzahl der Model ausgedrückte Verhalten der Dicke der 
Säulen zu ihren Zwischenweiten, ihrer Höhe und der Höhe des 
Gebälks. Die Norm eines Tempels lässt sich somit durch drei 
Zahlen ausdrücken. Beispiele:
        

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